"Wenk'l-Fratza" starten den Fasnet-Umzug in Oberstadion

"Wenk'l-Fratza" starten den Fasnet-Umzug in Oberstadion

Narren feiern das 33-jährige Bestehen und bilden Auftakt am Sonntag, 8. Januar

Ehingen
"Wenk'l-Fratza" starten den Fasnet-Umzug in Oberstadion

Seit 33 Jahren sind die "Wenk'l Fratza" der Oberstadioner Narrenzunft in der Region unterwegs. FOTOS: OH

04.01.2023

Jedes Jahr kurz nach Dreikönig machen die Narren in der Region mobil für die neue Fasnetsaison. Den Auftakt macht in diesem Jahr am Sonntag, 8. Januar, die Oberstadioner Narrenzunft. Und dafür haben die "Wenk'lFratza" zwei gute Gründe. Zum einen mussten Umzüge in den vergangenen beiden Jahren ausfallen und zum anderen feiern die Oberstadioner Narren das 33-jährige Bestehen ihrer Zunft. Los geht das närrische Spektakel um 13.33 Uhr.

OBERSTADION - Wenn am Sonntag, 8. Januar, um 13.33 Uhr der Startschuss zum Oberstadioner Narrensprung gefallen ist, werden Narren und närrische Musiker aus 52 Zünften und Kapellen an den Zuschauern vorbeiziehen und mit ihren Narrenrufen grüßen.

Bevor sich der närrische Gaudiwurm aber in Bewegung setzt, treffen sich die Obernarren der Zünfte bereits am Morgen um 10 Uhr zum Zunftmeisterempfang in der Oberstadioner Mehrzweckhalle. Sicher wird es sich Oberstadions Bürgermeister Kevin Wiest auch diesmal nicht nehmen lassen, seine Narrenrede in "breitem Schwäbisch" zu halten. Auf Gastgeschenke werden die "Wenk'lFratza" in diesem Jahr verzichten. "Stattdessen werden wir für den ambulanten Kinderund Jugendhospizdienst der Caritas Biberach-Saulgau spenden", sagt Zunftmeister Frank Schweikert.

Pünktlich um 13.33 Uhr werden der Unterstadioner Musikverein "Lyra", der Narrensamen der gastgebenden Wenk'lFratza und die närrischen Nachbarn der Schloßberghexen den Umzug anführen. Im ersten Drittel der 52 Narrengruppen folgen die Narren aus den Zünften der VG Munderkingen. Mit dabei sind Gausweiber aus Unterstadion, Fetzasprenger und Durahexa aus Emerkingen, die Narrenzünfte aus Untermarchtal und aus Obermarchtal, Schnegga und Wolfsdal-Bära aus Lauterach und die Spittlnarren aus Munderkingen.

„Ein Stelldichein von 52 Narrengruppen”

Für närrische Klänge im ersten Umzugsdrittel sorgen die Schalmeien aus Ingoldingen und die Hexenkapelle aus Kirchen, die natürlich von den Hexen der Narrenzunft begleitet wird.

Selbstverständlich lassen es sich viele Narren aus dem Raum Ehingen nicht nehmen, beim ersten Narrensprung nach der Pandemie und in der Region dabei zu sein. Angekündigt haben sich die Bärenjäger aus Griesingen, Hölla-Hexa aus Ehingen, Riaddeiffl aus Kirchbierlingen, Nesselweiber und Tschembala aus Nasgenstadt, die Narrenzunft aus Oberdischingen, die Zigeunergruppe aus Allmendingen und die Donau-Ratzen aus Öpfingen. Mit einem "Schuri-Schura-Schurum" werden die Narren aus Bad Schussenried die Zuschauer grüßen, ,,Zong raus" rufen die Narren aus Ulm dem Oberstadioner Publikum zu und wenn es durch die Oberstadioner Straßen schallt: "Worum - Dorum", dann ziehen die Riedmeckeler aus Bad Wurzach durch die Winkelgemeinde. Die Äpfinger Weckafresser werden wieder ihre „kloine Wecka" verteilen, die "Zeller Schwarze Katz" wird mit ihren Hansele, Katzen und Hexen die Straßen unsicher machen und die Tanzgarde aus Westerheim wird in Begleitung der Stelzenläufer zum Narrensprung nach Oberstadion kommen. Zwischendurch gibt's närrische Klänge von der Guggenmusik „Xälzbära", von „Schwobakräsch", der Schalmeienkapelle aus Unlingen oder der Lombakapell aus Großengstingen.

Und wenn der Gaudiwurm am Publikum vorbeigezogen ist, ist der Narrentag noch lange nicht vorbei, denn dann wird der 33.Geburtstag der „Wenk'l-Fratza" in den eigens aufgestellten Zelten, auf den Straßen und in der Oberstadioner Mehrzweckhalle ausgiebig gefeiert. khb

Homepage

Alle Infos zur gastgebenden Oberstadioner Narrenzunft der "Wenk'l-Fratza" sind im Internet zu finden unter www.nz-o.de.

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