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Klimaschutz und Freizeitwert

Bürgermeister Denzel erhält von Umweltministerin Thekla Walter den European Energy Award. FOTO: MARTIN STOLLBERG

Bereits zum dritten Mal konnte Bürgermeister Andreas Denzel jetzt die Auszeichnung des European Energy Awards aus der Hand von der neuen baden-württembergischen Umweltministerin Thekla Walker entgegennehmen.

Linzmeier Baustoffe GmbH & Co. KG

OCHSENHAUSEN - Im Rahmen des landesweiten Klimakongresses konnte das Stadtoberhaupt die Urkunde in Form eines Verkehrsschildes in Empfang nehmen. „Die wiederholte Auszeichnung mit dem European Energy Award ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune“, zeigte sich Andreas Denzel überzeugt. „. „Mit unseren Zielen und Maßnahmen schaffen wir auch für die Zukunft eine hohe Lebensqualität in unserer Stadt“.

Seit fast zehn Jahren ist man in Ochsenhausen bemüht, zu einer deutlichen CO2-Reduzierung beizutragen. Außerdem soll der Einsatz regenerativer Energien vorangetrieben werden. Ein wichtiger Baustein für mehr umweltfreundliche Energie bedeutete die Einrichtung eines Nahwärmenetzes, an das fast alle städtischen Gebäude angeschlossen sind.

Das Naturfreibad Ziegelweiher. FOTO: PRIVAT
Das Naturfreibad Ziegelweiher. FOTO: PRIVAT

Auch beim Bauplatzverkauf drängt die Stadt auf Klimaschutz. So müssen Neubauten mindestens den Standard KfW-Effizienzhaus 55 erfüllen. Und bei eigenen Neubauten und Sanierungsmaßnahmen legt die Stadt ebenfalls großen Wert auf Ökologie.

Die Idee des European Energy Awards aufgegriffen haben die Schülerinnen und Schüler des in Ochsenhausen angesiedelten Schülerforschungszentrums. Sie haben im Jahr 2017 ein großes Wasserrad entwickelt und größtenteils selbst gebaut. Dieses Wasserrad ist nicht nur Energiequelle, sondern seither auch eine Forschungsstation für die Schüler.

Nachdem die aktuellen Lockerungen es möglich machen, Freibäder zu öffnen, ist das Naturbad Ziegelweiher seit Montag wieder für den Badebetrieb geöffnet. Von der Stadtverwaltung Ochsenhausen wurde auf Grundlage der Corona-Verordnung ein umfangreiches Sicherheits- und Hygienekonzept erarbeitet. st werden muss. Die derzeit gültige Corona-Verordnung legt fest, dass nur Personen, die geimpft, genesen und getestet sind, Zutritt in das Naturbad haben. ausreichend Nahrung versorgt. (red)