MTG Handballer in der Württembergliga-Süd 2019/20

1 Petru Danut Drenceanu (Torhüter, 30, seit 2019, TG Biberach), 12 Sebastian Nerger (Torhüter, 38, seit 2006, SV Berolina Lychen), 2 Michel Fischer (Kreisläufer, 23, eigene Jugend), 8 Jakob Endraß (Kreisläufer, 20, eigene Jugend), 10 Stefan Dohrn (Rückraum/Rechtsaußen, 24, HSG Friedrichshafen/Fischbach), 11 Marc Kuttler (Rückraum, 26, seit 2014, TV Ailingen), 14 David Paul (Linksaußen, 21, seit 2015, TV Weingarten), 15 Marc Bächle (Rückraum, 30, seit 2016, TV Unterlenningen), 17 Elia Mayer (Rückraum, 22 Jahre, eigene Jugend), 18 Joel Schwarz (Rückraum, 21, TSB Ravensburg), 24 Felix Mendler (Linksaußen, 19, eigene Jugend), 25 Aaron Mayer (Rückraum, 23, eigene Jugend), 33 Leopold Plieninger (Rückraum, 19, eigene Jugend)
Mit einem Schnitt von 600 Zuschauern ist die Argensporthalle eine wahre Pilgerstätte für die Wangener Sportfans. Am Samstag hat das Warten auf Emotionen, Leidenschaft und Herzblut auf und neben dem Parkett, der als Hölle Süd bekannten Halle, endlich ein Ende. Um 20 Uhr steht für die MTG das erste Heimspiel in der Württembergliga Süd auf dem Programm. Und es kommt gleich zu einem Topspiel: Mit dem TSV Deizisau empfängt man eine der Spitzenmannschaften der Liga. Ein echter Gradmesser für das junge Wangener Team. Unter der neuen sportlichen Führung um Trainer Gabriel Senciuc, Co-Trainer Sebastian Staudacher und Teammanager Arno Uttenweiler wurden letztes Jahr die Weichen für eine hoffnungsvolle Zukunft gesetzt. Wieder konnte die MTG mehrere A-Jugendliche bei den Herren 1 integrieren und mit einem beachtlichen 5. Platz die sportlichen Erwartungen erfüllen. Nun sollen die weiteren Schritte folgen, um den Anschluss an die top Teams der Liga zu schaff en. Momentan erteilen die Wangener Verantwortlichen jeglichen Höhenflügen im Umfeld eine klare Absage – aufgrund des wohl jüngsten und kleinsten Kaders völlig zu Recht. Doch eines besitzen die jungen Wangener: Eine Menge Talent und Leidenschaft für ihren Sport. Somit kann man bei der MTG hoff nungsvoll in die Zukunft schauen. Auch dieses Jahr sollen die A-Jugendlichen wieder ihre Chance bekommen. Die Kaderspieler Hindelang, Iberl und Kraft – die mit ihrer Jugend in den vergangenen drei Jahren jeweils das Finale um die Württembergische Meisterschaft erreicht haben und dieses Jahr nur knapp an der Qualifi kation zur A-Jugend Bundesliga gescheitert sind - trainieren bereits voll mit, werden allerdings laut Senciuc behutsam an das Niveau der Württembergliga heran geführt. Mehr Verantwortung soll hier schon auf den Schultern der Neuzugänge Joel Schwarz vom TSB Ravensburg und Stefan Dohrn von der HSG Friedrichshafen/Fischbach verteilt werden. Beide sind im besten Handballer Alter. Obwohl man nicht vergessen sollte, dass beide letztes Jahr eine, beziehungsweise zwei Klassen niedriger gespielt haben. Auch hier wird das fachkompetente Wangener Publikum die notwendige Geduld haben. Beide können allerdings bei der MTG die nächsten Entwicklungsschritte gehen, um zu gestandenen Spielern der Württembergliga und Stützen im Wangener Spiel zu werden. Beispiele für eine solche Entwicklung gibt es in der Vergangenheit der MTG zu Hauf.

Interessant wird sein, wie das Team die Lücke ausfüllt, die der erfahrene Führungsspieler Sebastian Staudacher hinterlässt. Neben Michel Fischer soll hier Nachwuchstalent Jakob Endraß in die Rolle am Kreis und im Abwehr-Mittelblock schlüpfen. Leider hat sich mit Jens Bader ein weiterer erfahrener Mann aufgrund einer Verletzung verabschiedet. Ob er nochmal zurück kommt ist ungewiss. Die MTG geht also mit einem Defizit an Erfahrung in die Saison. Dieses könnte sich durchaus als Handicap in engen Spielen entpuppen.

Ansonsten dürfen sich die Wangener Fans auf ein seit Jahren eingespieltes Team freuen. Im Rückraum sollen die Mayer-Brüder gemeinsam mit Marc Kuttler für die notwendige Durchschlagskraft sorgen. Unterstützt werden die drei durch den Neuzugang Schwarz, Youngster Plieninger und Bächle. Auf Links-Aussen werden die schnellen Paul und Mendler sicher wieder für leichte Tore über das Tempospiel sorgen. Und im Tor geht der Dienstälteste Spieler der MTG, Sebastian Nerger, in seine mittlerweile 13. Saison für die MTG und wird gemeinsam mit Petru Drenceanu für Rückhalt sorgen.

Dies ist auch notwendig, denn die Württembergliga ist sehr homogen, so dass es für die jungen Wangener sicher kein Selbstläufer wird, sich in der oberen Hälfte der Liga zu etablieren. Im ersten Ligaspiel am Sonntag ging die Reise für die Wangener zum Vizemeister TSV Wolfschlugen (Ergebnis stand bei Redaktionsschluß noch nicht fest). Ein wahrer Härtetest, denn neben dem TSV Heiningen gehört Wolfschlugen zu den Titelfavoriten in der erneut 15 Teams umfassenden Südstaff el. Laut den Verantwortlichen der MTG wird es von Platz drei bis acht eine enge Sache. Nicht mehr in der Württembergliga Süd dabei sind neben Meister Schwäbisch Gmünd auch die beiden Absteiger HC Hohenems und SG Herbrechtingen-Bolheim. Neu hinzukommen Nordstaffel-Rückkehrer HSG Fridingen-Mühlheim sowie die beiden Landesligaaufsteiger HSG Albstadt und TV Altenstadt. Zum Saisonauftakt in der Hölle Süd empfängt die MTG mit dem TSV Deizisau einen weiteren harten Brocken. 2018 stieg der TSV aus der Oberliga ab und eroberte vergangene Saison im Hinspiel in einem hitzigen Spiel die Hölle Süd. Im Rückspiel sorgte die MTG für die Revanche und siegte in einem offen Schlagabtausch mit 37:36. Am Ende lag Deizisau in der Tabelle knapp vor der MTG. Es wird also sicher eine enge Partie und ein Gradmesser für die Form der Senciuc-Schützlinge. Mit entscheidend könnten hier wieder die sicher wieder zahlreichen Wangener-Handball-Fans werden. Wenn sie die Argensporthalle wieder mal in die Hölle Süd verwandeln wird. Anpfiff ist am Samstag 20 Uhr in der Argensporthalle.
   
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