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Weihnachtsbaum aufstellen: Tipps vom Landrat Dr. Joachim Bläse


Drei Mal abgesägt und immer noch zu kurz

Als ich nach meinem Studium mit meiner heutigen Frau zusammengezogen war und wir die ersten Weihnachten in der gemeinsamen Wohnung erleben durften, war es an mir, mich um den Weihnachtsbaum zu kümmern. Ich war völlig cool und tiefenentspannt. Was sollte schon Besonderes daran sein, einen Baum aufzustellen.

Meine Frau und damalige Freundin wollte das Schmücken übernehmen. Vorbereiten musste man nicht viel, ein Weihnachtsbaumständer war noch im Haus und der Baum am Tag vor Heiligabend schnell gekauft.

Zu Hause angekommen wurde gemessen und dann mit der Säge auf die gewünschte Höhe gekürzt. Als ich den Baum dann in den Ständer stellten wollte, war der Stamm zu dick. Ich musste dann seitlich etwas absägen. Wieder in der Ständer gestellt, war der Baum etwas schräg. Nachsägen beziehungsweise kürzen! Wieder probieren und feststellen, dass nun ein Ast im Weg ist. Nachsägen und wieder kürzen. Meine Laune stieg immer mehr.

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Meine damalige Freundin und heutige Frau schaute immer ins Zimmer herein, verdrehte gelegentlich die Augen, fragte ab und an, ob sie helfen könne. Ich war zunehmend genervt und schon deutlich am Schwitzen. Schließlich war das Werk vollbracht. Als meine Frau das Ergebnis sah, fragte sie nur, ob der Baum nicht ein wenig zu klein ausgefallen bzw. er ein bisschen zu putzig sei.

Dies war wahrscheinlich der Moment, an dem ich den Baum schnappen und aus der Wohnung werfen wollte. Letztlich konnte der Moment und Heiligabend mit Baum nur dadurch gerettet werden, dass wir uns darauf verständigt hatten: Kauf des Baumes deutlich früher und Erwerb eines neuen variabel fixierbaren Ständers!