In der Mitte des „Magischen Dreiecks“ – Willkommen in der Gemeinde Jagstzell

Der wunderschöne Blick auf die Ortsmitte der Gemeinde Jagstzell, lädt zum Träumen und Verweilen ein. FOTOS: GEMEINDE JAGSTZELL
Die Gemeinde Jagstzell liegt in der Mitte der Städte Ellwangen, Crailsheim und Dinkelsbühl. Sie hat eine Gesamtfläche von 38 Quadratkilometer, davon crica 26 Quadratkilometer Wald und Wiese. Zudem ist Jagstzell die nördlichste Gemeinde im Ostalbkreis.

JAGSTZELL - Wie in vielen anderen Städten und Gemeinden hat die Corona-Pandemie auch in Jagstzell ihre Spuren hinterlassen. Die Gemeinde versucht jedoch das Beste aus der Situation zu machen und verliert die Pläne für das Jahr 2020 nicht aus den Augen. Die Gemeinde Jagstzell hat nach dem Beschluss des Gemeinderates für die Realisierung weiterer Projekte in der Ortsmitte einen Aufstockungs-Antrag für Stadtsanierungsmittel in Höhe von rund 1 200 000 Euro gestellt. 800 000 Euro wurden am 1. April diesen Jahres bewilligt. Mit diesem Betrag können nun weitere wichtige Projekte und Maßnahmen in der Jagstzeller Ortsmitte angegangen werden. Darunter versteht sich: „An der Jagstaue“ die Herstellung neuer Verbindungswege „Bahnrampe Ost“, die Modernisierung der Hauptstr. 1, die Freilegung der Hauptstr. 2 und der Bergstr. 14. Zudem sollen an der Jagstbrücke 16 - SV Jagstzell neue öffentliche Toiletten-Container entstehen sowie das Bewirtungs- und Lagergebäude abgerissen werden. Im Jahr 2016 wurde die Gemeinde Jagstzell mit einem Zuschuss von 700 000 Euro, in das Landessanierungsprogramm aufgenommen. Im Jahr 2018 wurde eine Aufstockung um 900 000 Euro bewilligt und ein Jahr später eine Aufstockung mit 350 000 Euro. Zusammen mit dem neuen Aufstockungsbetrag (800 000 Euro) kommt die Gemeinde auf einen Betrag von rund 2 750 000 Euro. „Herzlichen Dank allen, die bei der erfolgreichen Antragstellung mitgewirkt haben.
Vor allem aber dem Land Baden-Württemberg und unserem engagierten Abgeordneten Winfried Mack für die großartige Unterstützung. Ein großer Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses“, so Bürgermeister Rainmund Müller. Auch für die jüngsten Bürger Jagstzells hat es nach der Corona-Pandemie Neuerungen gegeben: Auf dem Spielplatz Dankoltsweiler wurde vor kurzer Zeit eine neue Spielgerätekombination aufgestellt. Der Gemeindebauhof hat gemeinsam mit Herrn Müller (Müller Spielgeräte e.K) die neue Kombination aufgebaut. Diese stammt von der Firma Obra und konnte nun, nach Freigabe der Spielplätze übergeben werden. Die Gemeinde Jagstzell hoffe auf eine intensive Nutzung des weiter aufgewerteten Bolz- und Kinderspielplatzes Dankoltsweiler und auf eine pflegliche Behandlung der Gesamtanlage. Neben den noch ausstehenden Projekten und den schon angeschlossenen Projekten verfügt die nördlichste Gemeinde des Ostalbkreises über eine beachtliche Infrastruktur. Hier die Kurzfassung: Eine Kindertagesstätte, ein Kindergarten, eine Grundschule, eine katholische- und evangelische Kirche, zahlreiche Vereine mit eigenen Vereinsheimen, eine Allgemeinarztpraxis, ein Lebensmittelmarkt, drei Metzgereien, eine Bäckerei, diverse Direktvermarkter, drei Gaststätten, Zimmer und Ferienwohnungen zur Vermietung an Urlauber. Zusätzlich verfügt die Gemeinde über eine gute Verkehrsanbindung mit dem Bus, der Bahn oder über die Bundesstraße B290 nach Ellwangen, Crailsheim und Aalen. Für einen sicheren Arbeitsplatz vor Ort, für die 2 332 Einwohner aus Jagstzell, sorgt die Schlosser Holzbau GmbH. Denn das Unternehmen ist einer der größten Arbeitgeber in der Gemeinde. Die Schlosser Holzbau GmbH besteht seit über 35 Jahren und hat sich seither enorm entwickelt. Vom „kleinen“ Zimmerbetrieb zum Fachplanungsbüro und Holzbaufertigung mit mehreren Produktionshallen. Mittlerweile agiert die Firma international und ist bekannt für innovative, nachhaltige Lösungen. Im eigenen Planungs- und Ingenieurbüro gestalten und realisieren Fachplaner jedes Objekt individuell von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe. Das ganze Team der Schlosser Holzbau GmbH setzt mit jahrelanger Erfahrung und einem großen Knowhow die unterschiedlichen Bauvorhaben aus Holz um. Diese reichen von mehrgeschossigen Wohnanlagen, über Industrie- und Gewerbehallen. Zudem gilt das Unternehmen als führend im Reitanlagenbau für den Pferdebetrieb. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 80 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, zehn Auszubildende in den Bereichen: Bauzeichner und Zimmerer, Praktikanten die aufgrund des Studiums oder zwecks Schul-Praktika die Schlosser Holzbau GmbH besuchen und DHBW-Studenten aus Biberach arbeiten regelmäßig im Unternehmen. Diese haben beispielsweise den Dualen-Studiengang Bauingenieurswesen mit der Fachrichtung Projektmanagement im Hochbau mit dem Abschluss Bachelor of Engineering, belegt. Die Hochschule Biberach bietet zusammen mit dem Kompetenzzentrum Holzbau und Ausbau, seit dem Jahr 2009 die Kombination aus Studium und Ausbildung an. RED
     
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