„Hopfen und mehr“ ist erfolgreich umgezogen

Trotz Corona-Krise hat der Neukircher Hobbybrauerversand den Unternehmensumzug gestemmt. FOTOS: OEJ
Erste neue Schilder sind aufgehängt und mit viel Einsatz ist es für den Hobbybrauerversand ins neue Domizil gegangen. Das zeigt sich moderner als der alte Bau, liegt aber auch im Neukircher AWECO-Areal. Mit vereinten Kräften und trotz widriger Bedingungen hat das Team vom Online-Händler „Hopfen und mehr“ den Umzug in dieser von der Corona-Krise geprägten Woche geschafft. Samt Punktlandung, denn am 30. März hat der Bierbrauerversand im verbesserten und vergrößerten Rahmen wieder den normalen Geschäftsbetrieb aufgenommen.

NEUKIRCH - Geschäftsführerin Monika Muranyi ist an den Umzugstagen überall gleichzeitig gewesen und hatte die Augen an vielen Ecken. Sie betont: „Vorbereitet haben wir das schon länger – aber die Hauptarbeit war tatsächlich der Umzug, den wir nun gemeinsam am Montag und Dienstag geschafft haben.“ Dass die über 4 900 Artikel- und Produktgruppen mit fast zwei Millionen Einzelprodukten bewegt und neu platziert wurden, war schon eine Sisyphus-Arbeit. Darunter finden sich auch verschiedene Geräte zum Brauen, Einkochen, zur Joghurt-, Cider- oder Käseproduktion. Das alles wieder an den richtigen Platz kommen, ist eine echte Herausforderung. Dazu wurde schon Verschiedenes vorbereitet – aber auch während der eigentlichen Umzugsaktion Regale und die entsprechenden Bar-Code-Schilder aufgebaut und angebracht. Allerdings sind die Online-Händler an einer umfangreichen Registrierung und Inventur nicht vorbei gekommen. Daran wurde dann ab Mittwoch gearbeitet.

Nachfrage ist gestiegen

Begleitet wurde das Ganze noch von besonderen Aufgaben. Das waren einmal die Klimakammern oder auch der Umzug und die Installation der Produktionsgeräte zum Beispiel der Schrotmühlen.
   
Firmengründer und Geschäftsführer Christian Herkommer und Geschäftsführerin Monika Muranyi freuen sich über den geglückten Umzug.
Firmengründer und Geschäftsführer Christian Herkommer und Geschäftsführerin Monika Muranyi freuen sich über den geglückten Umzug.
Firmengründer und Geschäftsführer Christian Herkommer ist die ganze Zeit persönlich im Einsatz gewesen, hat Regale aufgebaut, Rechner installiert und ist bei allen Problemen vor Ort mit bei der Arbeit. Er betont: „Gerade jetzt haben wir eine große Nachfrage – und die Unterbrechung des Versands muss rasch beendet werden, damit die Kunden aus Deutschland und der Welt an Ihren Nachschub kommen.“ Trotz – oder wegen der Corona-Krise sei die Nachfrage noch gestiegen. Deswegen geht es auch beim relativ kurzen Umzugsweg ins Nachbargebäude Schlag auf Schlag. Das Umzugsfahrzeug der Spedition Müller aus Opfenbach fährt ständig hin und her – und das Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern macht sich sofort daran, die Behälter, Wagen, Kisten oder Paletten in den neuen Geschäftsräumen unterzubringen. Die Warenannahme ist aber nicht nur von den Umzugsfahrzeugen frequentiert – auch die Zulieferer oder Paketdienste kommen am Montag schon zur neuen Adresse. Engagiert sind Kolleginnen und Helfer im Einsatz.

Dass das 2003 gegründete Unternehmen umzieht hat verschiedene Gründe. „Neuer, heller, angenehmer und vor allem auf einer Ebene und damit praktischer für die Unternehmensabläufe“, freuen sich die Geschäftsführer. „Dazu haben wir bei besseren Bedingungen auch noch einen günstigeren Mietpreis bekommen,“ erklären sie ihren Entschluss, nach vier Jahren einen weiteren Umzug zu wagen. Allgemeine Freude herrscht auch über die besseren Bedingungen, eine aufgewertete Arbeitsatmosphäre, den verbesserten Aufenthaltsbereich samt „Chill-out-Lounge“ oder Workout-Geräten.

4 900 Artikel- und Produktgruppen wurden von den Mitarbeitern während des Unternehmensumzugs bewegt.
4 900 Artikel- und Produktgruppen wurden von den Mitarbeitern während des Unternehmensumzugs bewegt.
Auszubildende und Hopfenprinzessin Carolin Steuer findet: „Toll, dass es jetzt auch mehr Büroräume gibt – und alle mit verstellbarem Tisch“. Ehrgeiziges und erreichtes Ziel: offizieller Start des Online-Versandhandels am 30. März.

Mit der offiziellen Einweihungsfeier wolle man sich noch ein bisschen Zeit lassen –aber die komme bestimmt, war von der Unternehmensleitung zu erfahren.

Monika Muranyi hofft, dass nach den krisenbedingten Einschränkungen bald auch wieder der Betrieb im Show-Room oder der Brauakademie aufgenommen werden kann. Hier stehe schon ein neuer Kursleiter, Show-Brauer, Berater und Dozent in den Startlöchern.

Geschäftsführung und Mitarbeiter bedanken sich auch bei den Helfern und der unermüdlichen Spedition Max Müller, Fahrern, Umzugs- und Aufbau- und Abbauhelfern. oej
  
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