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Handy-Aktion Baden Württemberg: Bad Saulgau sammelt wieder alte Handys

  

Unglaublich, was noch an alten, kaputten Handys im Umlauf ist. Die Stadt Bad Saulgau konnte jetzt gleich vier Boxen voll davon einsammeln. FOTO: STADT BAD SAULGAU

Vier Wochen lang hat die Stadt Bad Saulgau bei der „Handy-Aktion Baden Württemberg“ wieder alte, kaputte und ausrangierte Mobiltelefone und Smartphones gesammelt.

Die Aktion passt bestens zum Nachhaltigkeitsgedanken, den die Stadt im Zuge ihres Konzeptes „Nachhaltig leben, fair handeln“ verstärkt umsetzen möchte.
 

Uhl GmbH

Nach dem Aktionszeitraum können nun viele alte Handys aus den gut gefüllten Sammelboxen fachgerecht recycelt werden. Für Rücknahme- und Recyclingprozess in Deutschland ist die Teqcycle Solutions GmbH zuständig. Zuerst werden alle Geräte erfasst und sortiert. Der Teil, der sich zur Weiternutzung eignet, wird wiederaufbereitet bzw. repariert wobei alle Daten nach höchstem Standard gelöscht werden. Die restlichen Geräte werden fach- und umweltgerecht geschreddert, das Material eingeschmolzen, wodurch z.B. Kupfer, Gold oder Silber zurückgewonnen und als Sekundär-Rohstoffe wiederverwertet werden können. Von den Erlösen aus Recycling und Verkauf erhält die ,,Handy-Aktion Baden-Württemberg“ 50 Cent pro Gerät, womit sie drei nachhaltige Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Afrika unterstützt.

Abgabe

Das ganze Jahr über können alte Handys und Smartphones im Bad Saulgauer Weltladen sowie grundsätzlich bei Elektronikhändlern abgegeben werden.


FOTO: WARNACK
FOTO: WARNACK

Nachdem die Landesliga-Handballer des TSV Bad Saulgau „ewig lange“ nicht mehr unter Wettbewerbsbedingungen gespielt hatten, wusste keiner so recht, was in der neuen Saison auf die Mannschaft zukommt – zumal es einige Ab- und Neuzugänge gegeben hatte, die das neue Trainergespann Thomas Potzinger/Hendrik Uthoft ins Team integrieren musste. Auch Rückraumriese Marc Kuttler (Foto) von der höher spielenden TSG Wangen war den Bad Saulgauern quasi in den Schoß gefallen, weil Kuttler mit seiner Familie nach Ostrach gezogen ist. Trotzdem waren die Befürchtungen, zumindest schlecht in die Saison zu kommen, groß; zumal der TSV am spätesten von allen Teams startete und dann gegen bereits eingespielte Mannschaften ran musste. Es kam anders. Trotz durchwachsener Leistungen, die zwischen „Welt“- und Kreisklasse schwankten, aber einem unglaublichen Willen, auch große Rückstände noch umzubiegen (was öfters gelang), darf der TSV nun mit 12:4 Punkten als Tabellenführer überwintern. Natürlich ist das Tabellenbild (auch wegen der vorzeitigen Corona-Winterpause) etwas schief, die Konkurrenz hat zum Teil noch weniger Spiele. Aber der TSV ist ganz oben mit dabei. Wichtiger noch: Mit dieser unglaublichen Dramatik, die die Spieler positiv wie negativ aufs Hallenparkett zaubern, macht der TSV riesigen Spaß. Jetzt muss nur noch im Januar der reguläre Spielbetrieb wieder weitergehen. Dann stehen am Ende garantiert – Meisterschaft und Aufstieg!