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Die GTL befinden sich an neuem Standort

In der Robert Bosch Straße 41, nördlich des Klärwerks, befindet sich nun der zentrale Betriebsstandort der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau. FOTO: GTL

Alle Abteilungen der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) befinden sich ab sofort in einem gemeinsamen Betriebsgebäude in der Robert-Bosch-Straße 41 in Lindau. Insgesamt umfasst das neubebaute Areal nördlich der Kläranlage 22 500 m2 Fläche und bietet 120 Mitarbeitern einen modernen und zukunftsfähigen Arbeitsplatz.

LINDAU - In den vergangenen 15 Monaten wurde in der Robert-Bosch-Straße ein zentraler Standort für alle Abteilungen der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) geschaffen. Vollständig von den Mitarbeitern bezogen ist bereits das viergeschossige Verwaltungsgebäude, in dem sich moderne Büroarbeitsplätze, Sozialräume sowie die Zentralregistratur der Stadt Lindau befinden. „Unsere Mitarbeiter sind vor etwa drei Wochen vom Toskanapark in das neue Gebäude umgezogen. Sie finden sich aktuell an ihren neuen Arbeitsplätzen ein“, sagt Kai Kattau, Werkleiter der GTL. In den nächsten Wochen soll dann auch der Umzug der Stadtgärtnerei und des Bauhofs abgeschlossen sein. „Die Mitarbeiter sind gerade dabei Maschinen, Baustoffe, Pflanzen und Fuhrpark auf das neue Betriebsgelände umzusiedeln“, sagt Kai Kattau weiter. Untergebracht werden die Fahrzeuge und Werkmaterialien in großräumigen Lager- und Fahrzeughallen. Für die städtische Pflanzen und Palmen wurde ein Gewächshaus mit Folientunnel errichtet. Die Arbeitsflächen von Schlosserei, Malerei und Schreinerei befinden sich wiederum in dem benachbarten Werkstattgebäude, das über einen verglasten Zwischenbau mit dem Verwaltungstrakt verbunden ist.

Besonders stolz sind Pius Hummler und Kai Kattau auf die effziente Energiegewinnung am neuen Standort. „Für die Aufzucht im Gewächshaus benötigen wir hohe Temperaturen, die wir nun mit Holzabfällen aus unseren Tätigkeitsbereichen in einer Hackschnitzelheizung generieren können.“ Das Gebäude wiederum wird über eine Luft-Wärme-Pumpe geheizt und gekühlt. Darüber hinaus wurde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch angebracht.

Vor etwa drei Wochen ist Leben in das neue Verwaltungsbeäude eingekehrt: Die GTL-Mitarbeiter profitieren nun von modernen Arbeitsplätzen und kuzen Kommunikationswegen für die Abwicklung sämtlicher Aufgaben des Garten- und Tiefbauamtes und der Stadtentwässerungswerke Lindau. FOTOS: VIKTORIA BENZ
Vor etwa drei Wochen ist Leben in das neue Verwaltungsbeäude eingekehrt: Die GTL-Mitarbeiter profitieren nun von modernen Arbeitsplätzen und kuzen Kommunikationswegen für die Abwicklung sämtlicher Aufgaben des Garten- und Tiefbauamtes und der Stadtentwässerungswerke Lindau. FOTOS: VIKTORIA BENZ

„Das oberste Ziel des Projekts war es, die Abteilungen in einen gemeinsamen Ort zusammenzulegen, um die fachübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern und Unterhaltungskosten einzusparen. Das ist uns somit gelungen“, sagt Pius Hummler. Mit dem Umzug der Stadtgärtnerei, des Bauhofs und der Verwaltung auf das neue Betriebsgelände schafft die GTL außerdem Platz für Wohnbauprojekte auf hochwertigen Flächen im Stadtgebiet.


Zentrales Betriebsgelände bietet 120 Mitarbeitern einen modernen und zukunftsfähigen Arbeitsplatz


Den dafür notwendigen Beschluss hatte der Stadtrat bereits im Mai 2017 gefasst und somit den Startschuss für alle vorangegangenen Vorbereitungen und Planungen gegeben. „Nach einem zweistufigen Auswahlverfahren haben wir mit der I&R Gewerbe GmbH aus Lauterach ein zuverlässiges Unternehmen gefunden, das den Bau des Gebäudes mitsamt der gewünschten Gebäudeausstattung sowie die Frei- und Verkehrsanlagen hervorragend umgesetzt hat“ Der Entwurf des Neubaus stammt von der Nething Generalplaner GmbH aus Neu-Ulm, die das Bürogebäude in Betonbauweise und die Werkstätten bzw. Hallen aus Betonfertigteilen mit Holztragsystem sowie Holzfassadenelementen geplant hat. „Obwohl der Baustart inmitten des ersten Covid-Lockdowns erfolgte, was zum Teil erhebliche Auswirkungen auf die Bautätigkeiten mit sich brachte, konnte das Projekt nach 15 Monaten durch die gute und zielorientierte Zusammenarbeit mit allen beteiligten Gewerken erfolgreich fertig gestellt werden. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freuen uns auch, dass wir im dafür vorgesehenen Kostenrahmen geblieben sind,“ sagt Pius Hummler. Vibe