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Konzept baulich perfekt umgesetzt

Eine rundum gelungene Baumaßnahme! Rechtzeitig zum Schulbeginn sind die Handwerker mit ihrer Arbeit fertig geworden. Fotos: Rosa Laner

Die Grundschule Blitzenreute in der Bauhofstraße 41 ist nicht wiederzuerkennen: Pünktlich zum Schulbeginn sind die Baumaßnahmen fertiggestellt. Der alte Verwaltungstrakt wurde abgebrochen und das verbliebene Schulgebäude um einen gelungenen Neubau erweitert. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen und hier würde gewiss manch einer noch einmal gerne zur Schule gehen.

Schneider & Partner Planungsgesellschaft mbH
mlw architekten

BLITZENREUTE – Bauherr war die Gemeinde Fronreute, Ortsbaumeister Jürgen Jehle hat die Baumaßnahme als Vertreter der Gemeinde begleitet. Erbaut wurde die Grundschule in den späten 60er Jahren. 1995 erfolgte ein Anbau.

Ortsbaumeiter Jürgen Jehle hat die Baumaßnahme als Vertreter der Gemeinde Fronreute begleitet.
Ortsbaumeiter Jürgen Jehle hat die Baumaßnahme als Vertreter der Gemeinde Fronreute begleitet.

Ein i-Tüpfelchen setzt der aktuelle Neubau. „Das Verhältnis zwischen Handwerk, Architekt und Gemeinde war super und hat zum Gelingen des Ganzen einen großen Beitrag geleistet“, sagt Jürgen Jehle anerkennend. Nahezu alle eingebundenen Betriebe sind aus der Region. Insgesamt wurden 6,7 Mio. Euro investiert, bezuschusst wurde die Baumaßnahme mit rund 30 Prozent vom Land Baden-Württemberg. „Wir sind stolz darauf, dass wir die angesetzten Kosten halten konnten und wir werden eine Punktlandung machen“, freut sich der Ortsbaumeister. Dies sei nicht zuletzt der Disziplin aller Beteiligten zu verdanken.

Umgesetzt wurde das pädagogische Konzept, die Themen Mensa und Betreuung wurden baulich aufgegriffen. „Hier hatte die Schule Bedarf, da sie nicht den Vorgaben des Landes entsprach“, so Jürgen Jehle.

Planungsbeginn unter Vorgaben des Landes war 2018. Im Herbst 2019 konnten die Baumaßnahmen beginnen, die Rohbauarbeiten dann im Januar 2020. Drei Monate später konnten die Zimmermänner Hand anlegen: Erstellt wurde ein eingeschossiges Gebäude mit knapp 2.000 qm in Holzständerkonstruktion mit einer vorvergrauten Fassade aus Weißtanne, mit absoluter Barrierefreiheit. Wert gelegt wurde auf energetisch und nachhaltige Bauweise. Besondere Beachtung fanden der sommerliche Hitzeschutz sowie eine gute Raumakustik. Der Technikraum ist vernetzt zu bedienen. Auch der Außenbereich wurde für eine halbe Mio. Euro komplett neu und äußerst attraktiv gestaltet. ROSA LANER