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Eine lebens- und liebenswerte Gemeinde

 

Die Ortsmitte mit ihrem Brunnen läd nicht nur in Eberhardzell zum Verweilen ein. FOTO: PR

Hier lässt es sich leben! Mit mehr als 4500 Einwohner auf 6000 Hektar Fläche verteilt, gehört Eberhardzell zu den größten Landgemeinden in Baden-Württemberg. Was Eberhardzell so lebens- und liebenswert macht, das haben wir bei Bürgermeister Guntram Grabherr genauer nachgefragt.

EBERHARDZELL - Was macht Ihrer Meinung nach das Leben und Arbeiten in der Gemeinde Eberhardzell so attraktiv?

Die Gemeinde Eberhardzell mit dem Hauptort Eberhardzell und den drei Teilorten Füramoos, Mühlhausen und Oberessendorf ist eine Gemeinde im Ländlichen Raum. Als Kleinzentrum deckt Eberhardzell den Grundbedarf der Bevölkerung ab. Neben Lebensmittel- und Getränkemärkten, Bäckerei, Metzgerei, Banken und Gaststätten gibt es Arztpraxen, eine Zahnarztpraxis und eine Apotheke, sowie das Seniorenzentrum Josefspark mit 59 stationären Betten. Auch die kommunale Infrastruktur ist durch Kindergärten, Grundschule, Turn- und Festhallen sehr gut ausgebaut. Das Ganze wird abgerundet durch rund 50 Vereine. In Verbindung mit der guten Verkehrsanbindung durch die B30 und B465 ist Eberhardzell für Auspendler zum Wohnen und Leben, gerade auch für Familen, interessant.

Eberhardzell ist aber auch Gewerbestandort mit produzierenden Betrieben, Dienstleistungsbetrieben und Handwerksbetrieben, die eine Vielzahl von Arbeitsplätzen bereithalten.

Welche drei Alleinstellungsmerkmale zeichnet die Gemeinde Eberhardzell aus?

Was die Gemeinde Eberhardzell nicht exklusiv hat, aber auf jeden Fall auszeichnet, das sind die Menschen und das Vereinsleben. Einzigartig ist die Eberhardzeller Fasnet mit der Bachnabfahrt. Außerdem hat die Gemeinde Eberhardzell das schönste barocke Rathaus im Landkreis Biberach und darüber hinaus.

Eberhardzell hat das schönste barocke Rathaus im Landkreis Biberach und darüber hinaus, so Bürgermeister Guntram Grabherr. FOTOS: ARCHIV/CHRISTIAN KLOSE/PR
Eberhardzell hat das schönste barocke Rathaus im Landkreis Biberach und darüber hinaus, so Bürgermeister Guntram Grabherr. FOTOS: ARCHIV/CHRISTIAN KLOSE/PR

Wie wird die Stadtentwicklung derzeit in der Gemeinde vorangetrieben?

Die Entwicklung der Gemeinde Eberhardzell ist geprägt von einer baulichen Entwicklung im privaten Bereich, aber auch im kommunalen Bereich. So ist die Gemeinde bereits zum zweiten Mal im Stadtsanierungsprogramm. Die aktuelle Förderperiode läuft seit 2012. Dabei konnten zum Beispiel die denkmalgeschützten Gebäude Zehntscheuer und die ehemalige Gaststätte Post einer Sanierung zugeführt werden. Zusammen mit dem barocken Rathaus ergibt sich hieraus ein attraktives Ortsbild. In den Ortsteilen wird seit vielen Jahren mit Hilfe des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum Wohnraum und kommunale Infrastruktur geschaffen, die alle Ortsteile lebens- und liebenswert machen.

Welche Bauprojekte sind denn in Zukunft geplant?

Im laufenden Jahr sind wir im Hauptort Eberhardzell an der Neugestaltung des Rathausinnenhofes, der Sanierung der Hauptstraße und der Umgestaltung des Kreuzungsbereichs (Stachus) und wir beginnen noch in diesem Jahr mit dem Umbau der Alten Schule zu einem zweigruppigen Kindergarten. Damit verfügt die Gemeinde dann über 13 Gruppen verteilt auf drei Ortschaften. Außerdem ist in Oberessendorf die energetische Sanierung der Turn- und Festhalle angelaufen. Im nächsten Jahr wollen wir mit der Sanierung unseres Lehrschwimmbeckens beginnen.

Zum Abschluss: Wo sollte man Ihrer Meinung nach auf jeden Fall hin, wenn man der Gemeinde Eberhardzell einen Besuch abstattet?

Um sich einen Eindruck von der Gemeinde zu machen sollte man über die vorhandenen Fahrradwege und die Gemeindeverbindungsstraßen mit dem Fahrrad alle vier Ortschaften anfahren und die jeweilige Ortsmitte mit Ihren Plätzen und Brunnen zum Verweilen nutzen. Zu Fuß kann man das schöne Umlachtal und die Natur auf ausgeschilderten Rundwegen erkunden. Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Seniorenzentrum. (lile)