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Eine Stadt mit hoher Lebensqualität

Die imposante Klosteranlage. FOTO: PRIVAT

Die Stadt an der Rottum wird geprägt durch die gewaltige Anlage der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei. Sie ist heute wie in früheren Jahrhunderten ein kulturelles Zentrum weit über die Region hinaus.

OCHSENHAUSEN - Neben seinem hohen Wohn- und Freizeitwert ist Ochsenhausen auch ein wichtiger Industrie- und Gewerbestandort, der zahlreichen Menschen Arbeit bietet.

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Ochsenhausen hat Tradition. Auf einer Anhöhe über der Stadt thront die mächtige Anlage der ehemaligen Benediktiner-Reichsabtei. Das im Jahr 1093 erstmals urkundlich erwähnte Kloster zählte einst zu den bedeutendsten Klöstern in Oberschwaben. Mehr als 700 Jahre lang haben hier Mönche im Geiste des Heiligen Benedikt gewirkt: Ora et labora – Bete und arbeite. Seine Blütezeit erlebte das Kloster im Barock. Bis heute ist die Stadt von ihrer reichen klösterlichen Vergangenheit geprägt. Ochsenhausen ist Staatlich anerkannter Erholungsort und hat einschließlich seiner Teilorte Mittelbuch und Reinstetten knapp 9.000 Einwohner. Ochsenhausen, hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem dynamischen Standort mit hoher Lebensqualität entwickelt.

Hier finden zukunftsorientierte Betriebe eine optimale Infrastruktur, hervorragende Verkehrsanbindungen und vor allem ein großes Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften. Prosperierende Firmen wie etwa Liebherr-Hausgeräte, Südpack Verpackungen und Wölfle Fahrzeug- und Klimatechnik wurden hier vor Jahrzehnten gegründet, sukzessive ausgebaut und bieten insgesamt mehr als 2.500 Menschen Arbeit.

Die Museumsbahn Öchsle. FOTO: BENNY BECHTER
Die Museumsbahn Öchsle. FOTO: BENNY BECHTER

Mit der Landesakademie für die musizierende Jugend Baden-Württemberg hat eine hochwertige Einrichtung für Kinder und Jugendliche Einzug ins Kloster gehalten.

Die oberschwäbische Öchsle-Museumsbahn soll am Samstag, 3. Juli, wieder auf regelmäßige Fahrt zwischen Warthausen und Ochsenhausen gehen. Wegen der Corona-Pandemie muss der Saisonstart wie schon im Vorjahr damit um gut zwei Monate verschoben werden.

Verschiedene Sonderfahrten werden ebenfalls wieder angeboten, unter anderem der sehr beliebte Teddybär-Tag für die kleinen Besucher im Juli.

Für die Passagiere gilt die aktuelle Drei-G-Regel nach der baden-württembergischen Corona-Verordnung. Mitfahren dürfen derzeit nur vollständig Geimpfte, Genesene und Personen, die einen negativen tagesaktuellen Test vorweisen können. (red)