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Digitalisierung bei Fassnacht Ingenieure in Arnach: Zukunft im Blick 

3D-Ansicht: Komplexe Planungen werden so leicht anschaulich.

Für die Zukunft haben sich die Fassnacht Ingenieure viel vorgenommen: Starkregen, klimaneutrale Bebauungsgebiete oder Digitalisierung der Baustelle sind Themen, die das Ingenieurbüro künftig weiter beschäftigen.

BAD WURZACH - Seit diesem Jahr können die Inhalte des webbasierten Geoinformationssystems über die neue 3DAnsicht leicht und verständlich visualisierbar gemacht werden. „Sämtliche 3D-Ansichten können dargestellt werden und auch die Vernetzung mit Sensoren in Straßen, Schächten oder Fahrzeugen ist möglich“, erklärt Julius Fassnacht, Sohn des Firmeninhabers Karl-Josef Fassnacht. „Über die gekoppelte Simulation von Kanalnetz- und Oberflächenmodell kann nun auch eine detaillierte Überflutungsbetrachtung für Kanäle erfolgen“, sagt der Junior. Das Thema Schutz vor Starkregen ist hinsichtlich des Jahrhundertunglücks im Ahrtal und der vermehrt auftretenden Überflutungen auch im süddeutschen Raum ein zentrales Aufgabenfeld der nächsten Jahre. Für die weitere Entwicklung der Infrastruktur sind klimaneutrale Bebauungsgebiete notwendig. Erste solche Projekte sind bereits in der Bearbeitung.

„Es ist von einer immer weiterschreitenden Digitalisierung des Baustellenablaufs und der kommunalen Infrastruktur auszugehen“, ist sich Julius Fassnacht sicher. „Hier soll das bereits vorhandene Knowhow für webbasierte 3D-Abbilder von Baustellen oder ganzen Gemeindegebieten enger mit der Planung und Bauausführung verbunden werden.“ Seit 2019 besteht eine Partnerschaft mit dem „Digitalen ZukunftsZentrum“ in Leutkirch zur Verstärkung der digitalen Entwicklung des Unternehmens.