Kunden halten die Treue Image 1

Laupheimer Kunden halten die Treue

Stimmungsvoll - so ein Weihnachtsbummel in Laupheim. FOTO: SONJA NIEDERER

Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Höchste Zeit, sich Gedanken um die passenden Geschenke zu machen.

REGION - Geschenke erhalten ist eine Sache, aber es gibt noch eine andere, ebenso erfreuliche, nämlich das Schenken. Das ganze Aussuchen, Verstecken und am Ende das Verschenken lieben viele von uns. Es gibt manche Menschen, die schon zwei oder drei Monate vor Weihnachten in einem Notizbuch aufschreiben, wer was bekommt, und diejenigen, die erst an Heiligabend ein Geschenk kaufen.

Auch wenn der Onlinehandel boomt, bietet sich der Einkauf von Geschenken oder Gutscheinen bei den Fachgeschäften, Dienstleistern und Restaurants in Laupheim und in der Region an. Damit unterstützt man diese in dieser schwierigen Zeit.

Auch wenn in diesem Jahr der Einkauf durch die durch die Corona Pandemie auferlegten Regelungen nicht ganz so unbeschwert sei, die Kunden würden sich den Bedingungen anpassen, sagt etwa Peter Warth, Inhaber des Bekleidungsgeschäft „Warth Blue“.

„Die 2-G-Regelung funktioniert mit unseren Kunden problemlos. 80 Prozent davon zeigen ihre notwendigen Nachweise von alleine und ohne Aufforderung“, so Warth.

Die Frequenzen seien seither aber stark zurück gegangen, bedauert er. Ein richtiges Einkaufsfeeling komme bei den meisten Kunden nur sehr erschwert auf und die Stimmung sei ziemlich gedrückt, hat er festgestellt. Dennoch: „Wir versuchen, unseren Kunden ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, ob über Instagram oder WhatsApp-Gruppen, sodass ein risikoloses Einkaufen nach wie vor gegeben ist.“ Click & Collect oder Lieferservice würden ebenso angeboten, aber noch nicht wie gewünscht angenommen.

Es werde zudem versucht, das Interesse der Kunden mit Preisangeboten und kleinen Geschenken zu wecken.

„Wir hoffen, dass die Inzidenzen weiter fallen und sich somit ein wenig ,Normalität’ einstellen wird“, sagt Warth. „Eine 3-G-Regelung mit begrenzter Kundenanzahl wäre natürlich für uns wünschenswert gewesen und hätte vieles vereinfacht.“

Der Sicherheit für die Kunden hätte dies keinen Abbruch getan, ist sich Warth sicher. So wie es auch in den Supermärkten oder Geschäften, die unter die Kategorie „Grundversorgung“ fallen, zu sehen sei, sagt Warth. „Dort scheint dies auch problemlos zu funktionieren.“ son