Die Stadt fest in Narrenhand

Vom Schmotzigen Donnerstag, 20. Februar, bis Fasnetsdienstag, 25. Februar, ist die Stadt unter dem Motto „In dulci jubilo“ fest in der Hand der Narren.

PFULLENDORF - Traditionell geht es am Schmotzigen Donnerstag um fünf Uhr mit dem Wecken durch die Schnellergilde los. Danach brechen die Narren in die Schulen und Kindergärten auf, um die Kinder zu befreien. Pünktlich um 10.30 Uhr sind dann alle auf dem Marktplatz, um närrisch zu feiern. Die erwachsenen Narren bereiten sich derweil auf den Rathaussturm vor. Ab 14.30 Uhr geht es auf dem Marktplatz mit dem Narrenbaumstellen weiter. Für die kleinen Besucher gibt es aus diesem Anlass das Laugahexleschnappa und um 18.30 Uhr läutet der Hemdglonkerumzug, der am Obertor startet, einen weiteren Höhepunkt ein.
  
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Am Freitag hat das närrische Volk Zeit, sich von den Strapazen zu erholen, aber am Samstag, 22. Februar, stehen erneut närrische Verpflichtungen auf dem Programm der Stegstrecker.

Um 13.30 Uhr startet auf dem Marktplatz der Kinderumzug zur Stadthalle. Dort findet ab 14 Uhr der Kinderball statt. Am Abend heißt es ab 20 Uhr beim Zunftball in der Stadthalle „Auf der Reeperbahn“. Die Gruppen der Stegstrecker haben garantiert wieder ein tolles Programm vorbereitet. Zum Tanzen, Schunkeln und Mitsingen spielt die Band „Longlines“ auf.

Am Fasnetsmontag, 24. Februar, laden die Stegstrecker zum großen Umzug ein, Über 2500 Narren und Musiker werden dazu erwartet. Start ist um 14 Uhr. Der Umzug führt durch die Heiligenberger Straße und die Alte Postgasse hinauf zum Obertor und von dort weiter die Hauptstraße hinunter über den Marktplatz. Anschließend findet ein närrisches buntes Treiben in den Straßen und Wirtschaften statt.

Am Fasnetsdienstag, 25. Februar, geht die närrische Zeit dann auch schon wieder zu Ende. Um 14 Uhr treten die Schneller zum Preisschnellen auf dem Marktplatz an. Ab 19 Uhr startet der Hemdglonkerumzug, der mit der Hexenverbrennung auf dem Marktplatz endet.

Am Gumpigen: Rathausabsetzung auf dem Marktplatz

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Am Donnerstag, 20. Februar beginnt das närrische Treiben in Altshausen um neun Uhr mit der Schülerbefreiung. Anschließend ist die alljährliche Bürgermeisterabsetzung, gegen die sich Bürgermeister Bauser nicht wehren kann. Bitte unbedingt beachten: Dieses Jahr findet die Absetzung auf dem Marktplatz neben dem Gemeindeverwaltungsverband statt.

ALTSHAUSEN - Die beliebte Narrenrallye findet ab 10.30 Uhr im ganzen Ort statt und zum Abschluß gibt es, ganz neu in diesem Jahr, die After Rallye Party mit DJ im Hopfen in Altshausen. Um 19.30 Uhr geht es dort los.

Tagsüber sind aber noch die Narren unterwegs zur Inhaftierung. Bei diesem Brauch, eingeführt anfangs der Fünfziger Jahre, werden Bürger von Altshausen und Umgebung durch die Inhaftierungskommandos verhaftet. Haftgründe sind kleine Missgeschicke, unbedachte Aussprüche oder ähnliches der Delinquenten.
   
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Die Haftbefehle mit aktuellen ortspolitischen Motiven sind einzeln koloriert und individuell auf die Delinquenten abgestimmt, und somit ein Unikat. Am Gumpigen Donnerstag gehen die sieben Inhaftierungskommandos, jeweils ein Zunftrat, ein Büttel, ein Hopfenweible, ein bis zwei Schindele und zwei Hexen in die Häuser der Delinquenten. Ursprünglich wurden Letztere verhaftet und in das Inhaftierungslokal abgeführt. Heute lösen sich die meisten Delinquenten mit einem Geldbetrag zu Gunsten der Narrenzunft aus. Gleichzeitig wird in vielen Häusern die Standhaftigkeit des Inhaftierungskommandos durch reichliche Bewirtung mit Getränken und bodenständigen Speisen bis an die Grenzen des Möglichen geprüft.
   
Für ihre Akrobatik sind die Altshauser Hexen bekannt. Bei den Fotos hat sich ähnliche Hexen vom Umzug in Heudorf reingemoggelt. Wer findet sie auf Anhieb? FOTOS: NICOLE FRICK 
Für ihre Akrobatik sind die Altshauser Hexen bekannt. Bei den Fotos hat sich ähnliche Hexen vom Umzug in Heudorf reingemoggelt. Wer findet sie auf Anhieb? FOTOS: NICOLE FRICK 
Weitere Informationen zur Hausfasnet gibt es bei der Narrenzunft unter: www.oha-altshausen.de.

Eine glückselige Fasnet!

NICOLE FRICK

Fasnet total - in alle Lokal!

Ein kleiner Auszug zur Hausfasnet in Hundersingen: Samstag, 22. Februar, um 20 Uhr ist der Fasnetball in der Halle. Am Sonntag, 23. Februar sind die Narren beim Umzug in Hohentengen und am Montag, 24. Februar ist der traditionelle Dorfumzug in Hundersingen. Beginn ist um 13.30 Uhr und alle sind herzlich eingeladen, dem närrischen Treiben beizuwohnen. FOTO: NICOLE FRICK 
Ein kleiner Auszug zur Hausfasnet in Hundersingen: Samstag, 22. Februar, um 20 Uhr ist der Fasnetball in der Halle. Am Sonntag, 23. Februar sind die Narren beim Umzug in Hohentengen und am Montag, 24. Februar ist der traditionelle Dorfumzug in Hundersingen. Beginn ist um 13.30 Uhr und alle sind herzlich eingeladen, dem närrischen Treiben beizuwohnen. FOTO: NICOLE FRICK 
Am Auseliga Donnschtig, 20. Februar, beginnt der Höhepunkt der Mengener Fasnet.

MENGEN -Mit der Befreiung aller Schüler und der Angestellten im Rathaus wird gestartet. Ditzelede, Plätzler, Löwen und Hexen werden zusammen mit der Stadtkapellen durch alle Schulen gehen und das Rathaus besetzen. Überall ist dann Schluss mit Lernen und Arbeiten: Es heißt dann Singen, Schunkeln und Tanzen. Gegen 16 Uhr wird die Narrenschelle vor dem Rathaus an die Narren aus Bad Saulgau übergeben. Und um 19 Uhr ist dann Hemedglonkerumzug durch die Stadt. „Dieses Jahr ist neu, dass am Auseliga Donnschtig nur in Mengen Hemedglonkerumzug ist. Die Ennetacher machen den Hemedglonker am Freitag. Dann heißt es endlich wieder „Fasnet total in viele Lokal".

Der Rußige Freitagnachmittag, 21. Februar, ist den Kindern mit dem Kinderball in der Ablachhalle gewidmet. Dort ist ab 14 Uhr für den Narrensamen viel geboten. Die kostümierten Kinder feiern ihre Fasnet mit Spielen, Musik und Liedern. Am Fasnetssamstag, 22. Februar, beginnt der Bürgerball um 20 Uhr in der Ablachhalle. Das Fasnetsmotto heißt „1001 Nacht“. „Das Programm wird darauf abgestimmt sein“, kündigen die Zunftmeister an. Längst wird gedichtet, geprobt und einstudiert.
  
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Das Programm habe einiges zu bieten, deuten die Zunftmeister an. Doch verraten wird noch nix, heißt es einmütig. „1001 Nacht“ ist ein perfektes Motto: Da wird eine märchenhafte Fasnetsgesellschaft zusammenkommen. DJ Tropicana wird zur Party auflegen.

Am Fasnetssonntig, 23. Februar, findet um 14 Uhr der Fasnetsumzug durch die Hauptstraße statt, danach wird in der Ablachhalle, in sämtlichen Cafés und Wirtschaften der Stadt weitergefeiert.

Der traditionelle Schnettermarkt in der Ablachhalle findet am Fasnetsdienstag, 25. Februar, statt. Ab 19.15 Uhr ist Schlüsselrückgabe und Hexengericht vor dem Rathaus.
  
Dann geht es zur Hexenverbrennung auf den Sportplatz und am Sonntag, 1. März, ist ab 19 Uhr Funkenfeuer bei Hailes Scheuer auf dem Sonnenluger.
  
Die Mengener Zunft hat zehn verschiedene Häser. Bei den Fotos haben sich ein kleiner Wassermann aus Blochingen und ein Narrensamen aus Ennetach zu den Narren aus Mengen gesellt. FOTOS: NICOLE FRICK 
Die Mengener Zunft hat zehn verschiedene Häser. Bei den Fotos haben sich ein kleiner Wassermann aus Blochingen und ein Narrensamen aus Ennetach zu den Narren aus Mengen gesellt. FOTOS: NICOLE FRICK 

Altes Brauchtum

FOTOS: NICOLE FRICK
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Die Scheerer Fasnet ist Bestandteil der reichen Geschichte der Gemeinde. Sie birgt althergebrachtes Bauchtum in sich, das die Originalität und die Lebensart des Städtchens in besonderer Weise zum ausdruck bringt. Seit der Vereinsgründung im Jahr 1959 durch Wunibald Knor, hat die Fasnet in Scheer einen enormen Aufschwung erlebt.

SCHEER - Die Hausfasnet in Scheer hat längst begonnen. Am 16. Februar ging es zudem, was als OHA-Zunft unabdingbar ist, zum OHA-Treffen nach Ostrach (siehe Bilder rechts und links).

Heute, am Mittwoch, 19. Februar, danach ist das Kaffeekränzle in der Zunftstube und am „Auseliga Donnerstag“ ist die Schülerbefreiung und der Kinderball.

Bereits einen Tag später, am Fritag, 21. Februar steigt der Zunftball in der Stadthalle.

Am Fasnetsonntag ist die Bräutelzunft in Hohentengen beim 53. Umzug zu Gast.

Der Haupttag ist das traditionelle Bräuteln in Scheer am Fastnachtsmontag, ehe mit dem Fasnetsvergraben am Aschermittwoch eine doch lange Fasnetssaison für die Scheerer Narren zu Ende geht. NICOLE FRICK

   
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