Die Septemberernte verspricht eine große Auswahl an frischem Gemüse und Obst

Im September sind viele Gemüse- und Obstsorten erntereif. FOTOS: PIXABAY
REGION - Im neunten Monat des Jahres haben die Landwirte so einiges zu tun: Die Septemberernte von Birnen, Beeren, Pflaumen, Trauben, Möhren, Radieschen, Kohl, Bohnen, Kartoffeln und Salat, verspricht eine bunte Mischung an Zutaten für leckere und gesunde Gerichte. Nicht zu vergessen, die Ernte der zahlreichen Apfelsorten, die in der Bodenseeregion nun geerntet werden und ab sofort in großen Mengen in Hofläden, Super- und Wochenmärkten verkauft oder in Brennereien und Gastronomien verarbeitet werden. Rund 1.200 Betriebe mit erwerbsmäßigem Obstbau erzeugen in der Region eine Apfelmenge von etwa 250.000 t pro Jahr. Kein Wunder, denn der Apfel ist das beliebteste Obst der Deutschen. Rund 19,5 Kilo verputzt laut Deutschem Bauernverband jeder davon im Jahr. Schließlich schmeckt das knackige Kernobst nicht nur lecker, sondern ist auch ein richtiges Gesundheitspaket. Und das, obwohl der Apfel zu 85 Prozent aus Wasser besteht und durchschnittlich nur rund 60 Kilokalorien hat.

Der Apfel ist das beliebteste Obst der Deutschen

Die Septemberernte verspricht eine große Auswahl an frischem Gemüse und Obst Image 1
Gesunde Powerfrucht

Denn Äpfel enthalten sehr viele wichtige Vitamine sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen, die gut für die Gesundheit sind. Das enthaltene Pektin unterstützt außerdem die Verdauung und sorgt für einen konstanten Blutzuckerspiegel und damit ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Das Sprichwort "An apple a day keeps the doctor away" kommt also gar nicht von ungefähr. Da rund 70 Prozent der Vitamine und Nährstoffe in und unter der Schale stecken, sollte man das Obst am besten ungeschält - aber gründlich gewaschen - genießen.

Übrigens: Rote Apfelsorten enthalten meist deutlich mehr Vitamine als die sauren grünen.

Vielseitiges Obst

Für die Lagerung der Äpfel gilt: Lieber nicht bei Zimmertemperatur lagern, dort reifen sie bis zu zehn Mal schneller nach. Besser ist es, die Früchte in kühlen Kellerräumen oder alternativ im Kühlschrank aufzubewahren. Wer die Äpfel nicht nur pur verzehren möchte, hat viele Verwendungsmöglichkeiten - nicht nur als Kompott oder Mus. Ein Apfelauflauf schmeckt Naschkatzen ebenso wie ein Apfelkuchen, im Reis- oder Linsensalat sorgt die Frucht für das besondere Etwas und eine Apfel-Süßkartoffel-Suppe schmeckt schön exotisch. Im Internet finden sich viele Rezeptideen. Vibe/djd

Datenschutz