Die KFZ-Innung Biberach informiert

Kfz-Innung Biberach: „Räderwechsel, Licht-Test, Autokauf und mehr – unsere Kfz-Betriebe sind bereit“

Gerd Billwiller und Joachim Dünkel

Im letzten Jahresviertel stehen viele Dinge rund ums Auto an: Ob Räderwechsel, Licht-Test, Kosmetik oder sogar der Autokauf: „Unsere Werkstätten und Autohäuser sind auch in der immer noch anhaltenden Corona-Zeit für die Kunden da“, sagt Obermeister Joachim Dünkel der Kraftfahrzeug-Innung Biberach. „Sie kontrollieren sicherheitsrelevante Komponenten, stellen die Beleuchtung ein, helfen bei der Winterreifenwahl, machen die Autos der Kunden winterfit oder unterstützen bei der Fahrzeugpflege.“ Der Betrieb laufe ganz normal, an die Corona-Umstände seien sie angepasst: „Unter Einhaltung aller Hygieneregeln läuft der Betrieb wie vor Corona.“ Insbesondere der Winterreifenwechsel werde in den kommenden Wochen für Werkstattaufkommen sorgen: „Ich empfehle jedem, der noch keinen Termin hat, so schnell wie möglich tätig zu werden, denn gerade in höheren Lagen kommt der Schnee schneller als gedacht.“

Wer glaubt, mit Ganzjahresreifen seien er oder sie aus dem Schneider, dem sei empfohlen, Profiltiefe und Alter der Pneus zu prüfen. „Ein alter oder im Sommer verschlissener Ganzjahresreifen bringt im Winter nichts mehr. Die vorgeschriebenen 1,6 Millimeter Mindestprofil sind viel zu wenig. Besser also an die eigene und die Sicherheit anderer denken und ab in die Werkstatt“, empfiehlt Pressesprecher Gerd Billwiller.

Autokauf rechtzeitig angehen

Für viele Autokäufer, die spätestens im Frühjahr einen neuen fahrbaren Untersatz haben wollen, sind Herbst und Winter die Zeit für Neuwagenbestellungen: „Auf dem Neuwagensektor finden die Kunden natürlich die modernsten Fahrzeuge vor, egal ob Benziner, Diesel, (Plug-in-)Hybrid oder Elektroauto. Gerade bei den beiden Letzteren kann es je nach Modell zu längeren Wartezeiten kommen. Genaueres dazu erklären den Kunden die Autoverkäufer im Handel“, so Pressesprecher Billwiller. Während der Neuwagenverkauf jedoch noch nicht auf Vorjahresniveau sei, erlebten die Gebrauchtwagen in den letzten Wochen einen Aufschwung. „Wobei es auch hier besonders unter den jungen Gebrauchten sofort verfügbare moderne Modelle im Angebot gibt“.

Zulassungsstellen müssen Ende des Jahres normal geöffnet haben!

Apropos Zulassungen: „Bei den Zulassungsstellen gibt es noch erhebliche Unterschiede“, so Obermeister Dünkel. „Bei manchen warten Händler und Kunden Wochen auf einen Zulassungstermin, bei manchen geht es schnell. Wir appellieren an die Verantwortlichen der Landkreise, hier einheitliche, kundenfreundliche Regelungen zu finden, die es Autokäufern insbesondere auch in der Weihnachtszeit und zwischen den Jahren ermöglichen, ihr Wunschfahrzeug umgehend zulassen zu können.“

An dieser Stelle möchte Obermeister Dünkel ein großes Lob an die Zulassungsstellen im Landkreis Biberach richten, die während der vergangenen sieben Monaten einen hervorragenden Job gemacht haben.