Der Trend 2020: Weg von Fast Food hin zu Fast Good

Die Familie bereitet gemeinsam eine frische Mahlzeit zu. FOTO: MONKEY BUSINESS IMAGES
Unter dem Motto „Gesund & nah“ starten die AOK Ulm-Biberach und die Schwäbische Zeitung wieder gemeinsam mit den Lesern fit in den Frühling. Bis Karfreitag gibt es auf schwäbische.de alles rund um die Themen Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Um sich im Ernährungsdschungel besser zurecht zu finden, werden im Folgenden einige Trends genannt.

RIEDLINGEN - Die Foodtrends, die auf Instagram landen prägen maßgeblich das Ernährungsverhalten vieler Generationen. Viele Informationen und Tipps zu einer gesunden Ernährung finden Foodies ( so nennen sich Menschen, die Essen und Ernährung zur gesunden Passion machen) beispielsweise auch auf dem AOK Portal „Gesundnah". Zum Jahresbeginn und vor allem Richtung Frühjahr informieren wir uns gerne, welche Veränderungen auf dem Teller landen. Sämtliche Food Trends 2020 setzen auf Nachhaltigkeit, pflanzliche Eiweißquellen und Zuckeralternativen, insgesamt sprechen wir von „Clean Eating“. Selbst und frisch zu kochen mit naturbelassenen, unverarbeiteten Lebensmitteln steht auf dem Plan. Ebenso liegt Meal Prepping im Trend, das heisst eine große Menge zu kochen und davon mehrere Tage zu zehren (wofür natürlich nicht alles Lebensmittel geeignet sind).

Neu sind Alternativen zum Mehl. Gefragt sind nach wie vor Vollkornmehle, auch Dinkelmehl, ein mineralstoff-und vitaminreiches Getreide, ideal auch für Weizenallergiker. Mehl aus Getreide bekommt Konkurrenz, es gibt alternativ Mehle aus Früchten, Nüssen und Gemüse. Betroffene mit einer Glutenunverträglichkeit oder Zölliakie wählen Bananenoder Blumenkohlmehl, auch die Low-Carb-Community steht darauf. Low-Carb, also weitestgehender Verzicht auf Kohlenhydrate ist nur bedingt empfehlenswert. Eine ausgewogene Essenweise, sprich eine Umstellung auf Gesundes und Frisches und Süßes in Maßen bringt auch beim Abnehmen den gewünschten Erfolg. Radikale Hungerkuren sind out. Nur was es in der Region nicht gibt - etwa Bananen oder Avocados-kommt aus fernen Ländern oder auch die Superfoods Moringa, Tamarinde, Chili, Ingwer und Zitronengras. Es gibt aber eine Vielzahl an heimischen Superfoods, wie Leinsamen, er ist sogar low carb und strotzt vor verdauungsförderlichen Ballaststoffen, essentiellen Omega-3-Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffen, die unsere Zellen schützen. Doch aufgepasst: Die empfohlene tägliche Dosis sollte eingehalten werden. Mineralstoffreiche Hirsearten sind aktuell ebenfalls in der Küche gefragt, da Nährstoff- und ballastreich. Cremige Muse und Nussbutter eignen sich als gesunde Brotaufstrichalternativen, etwa aus Kichererbsen oder Mandeln.

Maßvoll und trendy süßen kann man alternativ zum raffinierten Zucker mit Süßkartoffelnektar, Granatapfelkernensirup und Mönchsfruchtzucker.

Smoothie Bowls, Buddha Bowls, Ramen, Tapas, Wraps und wie sie alle heißen sind nur einige von vielen weiteren Varianten, die hier zu nennen sind. Egal ob SlowFood, Low-Carb, Bio oder Vegan – der Trend geht klar vom „Fast Food zu Fast Good“ und hochwertigere und gesündere Produkte rücken in den Vordergrund. kli
  
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