Hettingen: Grundsteinlegung für Senioreneinrichtung stieß auf großes Interesse Image 1

Hettingens Bürgermeisterin Dagmar Kuster: Grundsteinlegung für Senioreneinrichtung stieß auf großes Interesse

  

Die Benevit Holding mit Sitz in Mössingen baut im Quartier im Winkel in Hettingen eine neue Wohnanlage für Senioren. Das Foto zeigt den Baufortschritt am 22. Oktober. FOTOS: KORINTH

Hettingens Bürgermeisterin Dagmar Kuster kann für das Jahr 2021 doch einige Highlights vermelden. Vor allem der Bau einer Seniorenwohnanlage stößt auf großes öffentliches Interesse. 

Was waren aus Ihrer Sicht die drei Highlights 2021 in Hettingen?

Dagmar Kuster: Im zu Ende gehenden Jahr 2021 konnten wir doch einige Themen in unserer Stadt umsetzen bzw. uns über die Fertigstellung freuen. Mit dem Abriss von fünf alten Gebäuden in der Ortsmitte von Hettingen konnten wir nach langwierigen Planungen die Voraussetzungen für den Bau der Pflegeeinrichtung schaffen.

Im September erfolgte dann die Grundsteinlegung zur Senioreneinrichtung nach dem Hausgemeinschaftskonzept mit barrierefreien Wohnungen der BeneVit GmbH aus Burladingen mit großer Beteiligung der Öffentlichkeit. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vereinsvorstände und Mitwirkende sind der Einladung gefolgt und haben durch ihre Teilnahme die Wertschätzung und Notwendigkeit einer solchen Einrichtung bekräftigt. Die Eröffnung der Einrichtung ist für das Frühjahr 2023 geplant.

Nach intensiven Planungen konnten wir mit der Umsetzung des Notverbundes für die Wasserversorgung der Stadt Hettingen und den beteiligten Gemeinden starten (Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Lauchert). Der Abriss des Hochbehälters in Inneringen, der über 100 Jahre im Dienste der Wasserversorgung stand, wurde durch einen neuen, größeren ersetzt. Die Kosten der gesamten Maßnahme werden am Ende bei rd. 2,5 Mio Euro liegen, die Maßnahme wird Mitte 2022 abgeschlossen sein.

Der Gemeinschaftsschuppen in Inneringen, von den Inneringer Vereinen gemeinsam finanziert und mit vielen Eigenleistungsstunden erarbeitet, wurde feierlich seiner Bestimmung übergeben. Damit konnte ein gemeinschaftliches Projekt der Stadt und den örtlichen Vereinen erfolgreich abgeschlossen werden.

Was werden aus Ihrer Sicht 2022 die beiden wichtigsten Ereignisse in Hettingen sein?

Auch im Jahr 2022 stehen große, richtungsweisende Projekte an. Wir werden die Digitalisierung unserer Stadt weiter voranbringen. Mit der Aufnahme in das Bundesförderprogramm und der Zusage der Fördermittel von rd. 7,4 Mio Euro werden wir mit den Arbeiten zum FTTB Glasfaserausbau starten.

Im Bereich Stadtsanierung soll der zentrale Platz in Hettingen, neben privaten Maßnahmen, überplant und umgesetzt werden.

Corona hat uns zum Jahresende erneut im Griff. Müssen/mussten wieder Weihnachts- und Neujahrsaktionen ausfallen? Oder kann/konnte mehr stattfinden als vergangenes Jahr?

Das gesamte Jahr 2021 war leider wieder von Corona geprägt. Wir werden auch zum Ende diesen Jahres die öffentlichen Veranstaltungen auf ein Minimum herunterfahren. Nicht alles was darf muss sein, um so, nur die notwendigsten Kontakte herbeizuführen. An dieser Stelle möchte ich einen ganz besonderen Dank an meine örtlichen Vereine und deren Verantwortliche aussprechen. Die Vereine hatten es besonders schwer durch diese Zeit zu kommen, sie haben jedoch durch ein verantwortungsvolles und engagiertes Verhalten die notwendigen Einschränken unterstützt und mitgetragen.

Was passiert nächstes Jahr mit der Fasnet, in welchem Umfang wird sie stattfinden können?

Ob die Fasnet und in welchem Umfang stattfinden kann, kann derzeit niemand voraussagen.