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Herbertinger Vereine: Hurra, wir leben noch! – Narrentreffen fallen aus

  

Den Teilort Marbach traf das Hochwasser am schlimmsten. FOTOS: RUM/PR

Hofmann LKW

Bürgermeister Magnus Hoppe freut sich, dass das Herbertinger Vereinsleben auch dieses Jahr überstanden hat. Und ist dankbar, dass das Hochwasser im Juni keine Menschenleben gekostet hat. Hoppe hofft zudem auf die Dorffasnet.

 

Was waren aus Ihrer Sicht die drei Highlights 2021 in Herbertingen?


Magnus Hoppe: Ein Highlight war sicherlich, dass unser Vereinsleben trotz Corona nach wie vor am Leben ist. Nach einem kurzen Aufblühen, auch mit einigen Veranstaltungen im Sommer, kommt dies jedoch coronabedingt leider derzeit wieder zum Erliegen. Ich hoffe sehr, dass es im kommenden Jahr eine erneute Renaissance geben wird. Aus Sicht der Gemeindeentwicklung waren die Spatenstiche für das neue Pflegeheim sowie das Wohn- und Ärztehaus in der Ortsmitte wichtige Meilensteine. Auch die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für die Heuneburg zählt hier dazu. Ein Ereignis das zudem lange in Erinnerung bleiben wird, waren die Starkregenereignisse Ende Juni, bei denen weite Teile der Gemeinde in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ich bin dankbar, dass es außer den Sachschäden keine größeren Schäden an Leib und Leben gab.
 

Gewerbeverein Herbertingen e. V.

 Was werden aus Ihrer Sicht 2022 die beiden wichtigsten Ereignisse in Herbertingen sein?

Man weiß nie, was noch kommt, allerdings wird die Erschließung des Baugebietes „Kleines Eschle“ in Herbertingen abgeschlossen werden, somit ist im Kernort endlich wieder Bauland verfügbar. Zudem liegt der Fokus auf der Entwicklung unserer Kinderbetreuungseinrichtungen, hier wird mit dem Umbau des Kindergartens Hundersingen nun ein erster sichtbarer Schritt getan, weitere folgen mit den Planungen für die Einrichtungen in Herbertingen und in Marbach.

Bürgermeister Magnus Hoppe
Bürgermeister Magnus Hoppe

Corona hat uns zum Jahresende erneut im Griff. Müssen/ mussten wieder Weihnachts- und Neujahrsaktionen ausfallen? Oder kann/ konnte mehr stattfinden als vergangenes Jahr?

Nachdem Ende Oktober, Anfang November die Entwicklung der Zahlen absehbar wurde, haben wir uns dazu entschlossen, den Advent am Krähenbach ausfallen zu lassen. Auch wird 2022 kein Neujahrsempfang stattfinden. Somit sind wir prinzipiell ähnlich unterwegs wie im vergangenen Jahr, mit dem Unterschied, dass im letzten Jahr ein kompletter Lockdown verhängt wurde, heuer wären manche Veranstaltungen unter Einhaltung der 2/3G-Regeln noch möglich gewesen, man hat sich aber aus einem gewissen Verantwortungsbewusstsein gegen die Durchführung entschieden.

Was passiert nächstes Jahr mit der Fasnet, in welchem Umfang wird sie stattfinden können?

Aller Voraussicht nach wird es wieder mehr Veranstaltungen in Präsenz geben können. Wie diese genau aussehen werden, wird man sehen. Was als sicher gilt, ist, dass die großen Narrentreffen erneut ausfallen müssen. Meine Hoffnung besteht darin, dass zumindest die große Tradition der Dorf-/ Hausfasnet wieder aktiv ausgeübt werden kann. Unsere Narrenvereinigungen sind hier sehr verantwortungsvoll unterwegs.