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Trotz moderner Technik bleibt die Kreide

So sehen die Lernbüros in der Michel-Buck-Schule aus. FOTOS: WOLFGANG LUTZ

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Als Schule auf der grünen Wiese können in allen Klassenzimmern die Fenster geöffnet werden. Eine CO2-Ampel überwacht die Luftqualität. Als Schwerpunkt wurde bei der Einteilung der Klassenzimmer auf eine Stockwerkspädagogik geachtet. Die Klassen 8-10 befinden sich im Obergeschoss, und deren Klassenzimmer umgeben zwei Lernbüros und einen Materialstützpunkt.

Mit dem neuen Aufzug sind alle Stockwerke barrierefrei erreichbar. Durch die neuen Akustikdecken wurde ein sehr hoher und wertvoller Standard geschaffen, welcher auch hörbehinderten Kindern gerecht wird. Die Grundschulkinder sind im Erdgeschoss mit derselben Akustik- und IT-Versorgung ausgestattet. Auch die Verwaltung und die Gemeinde- und Jugendbücherei befinden sich auf dieser Ebene.

Für die Klassenstufen 1 und 2 wurde ein neuer Anbau mit eigenem Eingang und eigenen niedrigen Toiletten geschaffen. „Trotz der Größe der Schule wollen wir so eine gewisse Heimeligkeit erreichen“, so Schulleiter Markus Geiselhart.
   

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Großes Augenmerk wurde auf die Gestaltung der Schülertoiletten gelegt. „Schultoiletten gelten oft als mysteriöse Orte, da sie auch schwerer zu beaufsichtigen sind“, erklärt Schulleiter Geiselhart. Glastüren für den Vorbereich erleichtern die Aufsichtsarbeit der Lehrkräfte, und ein ängstliches Kind kann von außen sehen, wer die Toilette als Aufenthaltsraum benützt. Nahezu bodentiefe und raumhohe Trennwände ohne „Guckfenster“ sorgen für die wichtige Privatsphäre.

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Alle Klassen- und Fachräume sind mit digitaler Technik, Beamer und Apple-TV eingerichtet. Jede Lehrkraft wurde mit einem iPad ausgestattet und hat so den Tafelanschrieb auch zu Hause mit dabei. Betritt der Lehrer den Klassenraum, ist er mit dem Beamer verbunden. „Von der guten alten Kreide haben wir uns allerdings bewusst nicht verabschiedet, sorgt sie doch auch für weniger Abfall als die Markerstifte“, ergänzt Geiselhart.

Im ganzen Haus sorgt eine Lüftungsanlage für Frischluftzufuhr und angenehme Temperaturen. Zur regenerativen Stromerzeugung gibt es eine Photovoltaikanlage auf dem Dach mit einer Leistung von rund 100 kWp. In allen Räumen sind energieeffiziente LED-Leuchten mit warmem Licht eingebaut. Lichtschalter und Bewegungsmelder verhindern unnötigen Stromverbrauch.