Gute Gesellschaft und kühle Getränke Image 1

Gute Gesellschaft und kühle Getränke

„Die Kischte“ in Tuttlingen Die Kischte ist mehr als nur ein Biergarten – eine lauschige Oase im Donaupark, die jedem das Gefühl gibt, am richtigen Fleck zu sein. Dazu ‘ne leckere Currywurst, ein kaltes Waldhaus Bier und der Urlaub zu Hause ist perfekt. Öffnungszeiten: Montag: 14 bis 23 Uhr, Dienstag bis Samstag: 11 bis 23 Uhr, Sonntag: 11 bis 20 Uhr. Nur wenn’s Wetter passt. Aktuelle Infos via Facebook und Instagram. FOTO: KISCHTE

Endlich wieder im Biergarten anstoßen: Das gesellige Beisammensein wurde während der Pandemie schmerzlich vermisst. Eine Umfrage zeigt, wie wichtig den Menschen das kommunikative Miteinander in der Gastronomie ist. So wird der Biergartenbesuch für viele zum wichtigen Bestandteil sommerlicher Lebensqualität.

LANDKREIS - Während des lang anhaltenden Lockdowns haben beinahe 90 Prozent der Menschen in Deutschland den Besuch in Gaststätten, Biergärten und Restaurants vermisst. Besonders das Zusammensein mit Familie und Freunden in der Gastronomie fehlt den Befragten. Das ergibt eine aktuelle Dimap-Umfrage im Auftrag der Brauerei C. & A. Veltins.


Zum Sommer gehört der Besuch im Lieblings-Biergarten


Die Befragung zeigt, welche Bedeutung das kommunikative Miteinander in der Gastronomie für die Menschen hat. Und dass etwa ein Biergartenbesuch zu einem wichtigen Bestandteil sommerlicher Lebensqualität in Deutschland geworden ist. Nach der langen Zeit des Verzichtens auf den Biergenuss vom Fass freuen sich 54 Prozent aller Befragten auf ein frisch gezapftes Pils, beispielsweise im Biergarten.

Die Anzahl der Biergärten hat sich verdreifacht

Die Lust am Biertrinken im Freien lässt sich auch in Daten und Fakten festmachen. "Die Zahl der Biergärten in Deutschland dürfte sich seit der Jahrtausendwende in etwa verdreifacht haben", schätzt Ulrich Biene von der Brauerei C. & A. Veltins. Beliebt sind kreative Freisitze mitten in der City oder Bankreihen unter Schatten bringenden Bäumen - allesamt willkommene Treffpunkte zum entspannten Verweilen.

"Ein kühles Pils nach einem heißen Tag - so entspannt können Einheimische und Touristen den Sommer in der Stadt genießen", schwärmt Biene. Der Experte ist zuversichtlich, dass sich an den Lebensgewohnheiten der Menschen durch die Pandemie nichts Grundsätzliches ändern wird. "Die aktuelle Umfrage unterstreicht den Wunsch und die Vorfreude der Menschen, zu ihrem 'normalen' geselligen Leben zurückzukehren. Dazu gehören auch Treffen im Biergarten", so Biene.

Der Ursprung des Biergartens liegt in Bayern

Und wer hat's erfunden? Ihren Ursprung haben die Biergärten "natürlich" in München. Hier sind die größten, ältesten und auch die meisten von ihnen angesiedelt. Im 16. Jahrhundert legte die bayerische Brauordnung fest, dass Bier nur zwischen Ende September und Ende April gebraut werden dürfe. Einen Sommer ohne den Gerstensaft konnten sich die Menschen aber schon damals nicht vorstellen. Um das im März und April gebraute Bier den Sommer über in kühler Umgebung lagern zu können, legten die Brauer also einen Bierkeller an. Zum Schutz vor der Sonne wurden Schatten spendende Bäume angepflanzt, unter denen irgendwann das ausgeschenkte Bier getrunken wurde: Der Biergarten war geboren. DJD