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Das barrierefreie Bad rückt in den Fokus

Barrierefreie Badezimmer rücken immer weiter in den Fokus. Die Lösungen: elegant und modern. FOTOS: KLEIN GMBH

Zahlreiche Wohneigentümer interessieren sich für einen barrierefreien Badumbau, der modernes Design mit praktischem Nutzen für alle Generationen verbindet. Wer einen Umbau plant, kann auf Geld vom Staat hoffen, ganz unabhängig vom Alter oder von den gesundheitlichen Einschränkungen.

STÖDTLEN - Bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen - davon träumt die Mehrheit der Deutschen. Das funktioniert aber nur, wenn insbesondere das Bad dafür geeignet ist. Daher geht der Trend immer weiter in Richtung barrierearmes Badezimmer. „Kaum ein Neubau wird noch mit Barrieren gebaut“, sagt Roland Klein, Geschäftsführer der KLEIN GmbH Heizung - Sanitär in Stödtlen.

Durch ein barrierefreies Bad erhalten Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung ein großes Stück Freiheit zurück. Wichtig für ein barrierearmes Bad sind ebenerdige Duschen, Stützgriffe an den Amaturen und Duschsitze. „Diese Hilfsmittel fallen allerdings kaum auf, da wir mit sehr eleganten Lösungen arbeiten“, so Klein.

Das Sortiment erstreckt sich von individuell angefertigten Sitzen, welche Luxus sowie Komfort bieten. Sie dienen als Ablage für Duschgel, als Sitzmöglichkeit zum Entspannen oder auch zur Beinpflege. „Wir bieten als Alternative auch platzsparende Klappsitze mit einer Sitzfläche aus Kunststoff an, diese gibt es in weiß und anthrazit“, weiß Roland Klein.

Auch für die Haltegriffe an den Amaturen gibt es bei KLEIN Heizung - Sanitär elegante und unauffällige Lösungen. „Diese können nach belieben aus und eingeklappt werden“, sagt er. „Unsere Stützgriffe sind optisch ansprechend und sehen nicht aus wie in einer Rehaeinrichtung“, fügt Klein hinzu. Die Haltegriffe überzeugen nicht nur durch Optik, sondern auch durch das Mehr an Sicherheit, dass sie bieten.

Im Falle eines Neubaus oder einer Modernisierung rät der Experte barrierefrei zu bauen, unabhängig des Alters. Zum einen weil die Hilfsmittel von KLEIN Sanitär - Heizung nicht auffallen, zum anderen weil es für Badezimmer eine KfW - Förderung des Staates gibt. „Wir machen unsere Kunden darauf aufmerksam, diese Förderung auch zu nutzen“, so Geschäftsführer Roland Klein.

Auf einer Ausstellungsfläche von knapp 80 Quadratmetern bekommen Interessierte und Kunden die Möglichkeit zum Beispiel Duschsitze oder Stützgriffe auszuprobieren und sich vom fachkundigen Personal beraten zu lassen.

Das Team von KLEIN Heizung - Sanitär besteht derzeit aus rund acht Mitarbeitern. „Wir begleiten unsere Kunden von der Demontage bis zu ihrem neuen, barrierefreien Badezimmer“, sagt Roland Klein. Der Umbau dauert dabei nicht länger als 14 Tage. FRANZISKA STÖLZLE