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Ausstellung nachhaltiger Fahrzeuge

Aalener Autohäuser und Radläden präsentieren die neuesten Elektrofahrzeuge

Der Corsa-e ist ein reines Elektroauto. Foto: Autohaus Spiegler

BAUHAUS GmbH & Co. KG

Am verkaufsoffenen Sonntag steht die Fußgängerzone unter Strom, denn Aalens Autohäuser, aber auch Fahrradläden präsentieren dort in diesem Jahr ausschließlich Elektrofahrzeuge und Hybride. Armin Gentner vom Autohaus SPIEGLER verrät, welche Autos sie zeigen werden und was Interessenten über die Elektromobilität wissen sollten.

Auto- und Fahrradfans kommen am Sonntag in der Fußgängerzone voll auf ihre Kosten, denn die Aalener Autohäuser und Fahrradgeschäfte stellen dort zwischen 11 und 18 Uhr ihre Elektromodelle vor. Auf dem Marktplatz, in der Reichsstädter Straße sowie auf dem Spritzenhausplatz stellen sich die Mitarbeiter der Unternehmen den Fragen rund um die Fortbewegung der Zukunft.

Fragen könnten beispielsweise sein: Wie kann ich mich nachhaltig, innovativ und regenerativ fortbewegen? Welche Neuigkeiten gibt es im VierRad-Bereich? Welche Zukunftsmodelle gibt es für den Individualverkehr? Wie steht es um die metallischen und mineralischen Rohstoffe im Hinblick auf unsere Mobilität und welche Alternative wird am Ende die kostengünstigste für mich sein?

Mit dabei sind das Autohaus D'Onofrio, das Autocenter W&B, das Autohaus Bruno Widmann, Spiegler Automobile, Rundum – der Fahrradladen, Auto Bierschneider, das Autohaus Mulfinger sowie das Autohaus Kummich.


"Wie steht es um die metallischen und mineralischen Rohstoffe im Hinblick auf unsere Mobilität?"

Auch kritische Fragen dürfen auf der Ausstellung zur Elektromobilität gestellt werden.


Mit dabei sind das Autohaus D'Onofrio, das Autocenter W&B, das Autohaus Bruno Widmann, Spiegler Automobile, Rundum – der Fahrradladen, Auto Bierschneider, das Autohaus Mulfinger sowie das Autohaus Kummich.

Vorab gefragt nach seiner Meinung zu Elektroautos, schwärmt Armin Gentner, Verkäufer im Autohaus Spiegler: „Die reinen E-Autos machen einfach Spaß zu fahren. Das Auto zieht enorm gut an, es ist von null auf hundert sofort da. Das ist einfach super!“ Mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit im Hinterkopf ist es dann natürlich toll, wenn das Elektroauto zuhause über Photovoltaic geladen werden kann.

Vor dem Kauf eines Elektrofahrzeugs oder auch Hybrids sollten sich Interessierte aber in jedem Fall eingehend mit der Elektromobilität beschäftigen und sich einige Fragen stellen, rät Genter. Diese Fragen seien beispielsweise: Wie ist das eigene Fahrverhalten? Wie viele Kilometer werden normalerweise auf einmal gefahren? Sind regelmäßig Langstrecken über mehrere hundert Kilometer zu bewältigen oder handelt es sich nur um den Weg zur Arbeit? Wie oft wird das Auto benötigt? Wie lange hat es dazwischen Zeit zu laden? Und wo soll es geladen werden? „Nicht jeder braucht jeden Tag 300 Kilometer. Fährt man täglich nur zehn Kilometer zur Arbeit, dann leert sich die Batterie nicht völlig und die Ladung reicht eine Weile“, erklärt Gentner diese Überlegungen. Dementsprechend müssten auch Ladesäulen aufgesucht werden.

Als Lademöglichkeit kommen einerseits öffentliche Schnellladesäulen in Frage, andererseits die heimische Steckdose. Für das schnelle Laden dort empfiehlt Gentner ergänzend Wallboxen mit maximal elf Kilowatt. „Lädt man das Auto an der Steckdose dauert das je nach interner Ladeeinheit auch mal 25 Stunden. Mit einer Wallbox schafft man die Ladung von der komplett leeren Batterie hin zur ganz vollen in acht bis zehn Stunden“, erklärt er.
    

Den Fiat 500 Elektro La Prima kann man beim diesjährigen Weihnachtsgewinnspiel des ACA gewinnen. Foto: Autohaus Kummich
Den Fiat 500 Elektro La Prima kann man beim diesjährigen Weihnachtsgewinnspiel des ACA gewinnen. Foto: Autohaus Kummich

Die Elektroautos Corsa-e und Mokka-e, die das Autohaus Spiegler ausstellen wird, haben mit voller Ladung eine Reichweite von 330 bis 350 Kilometer.

Möchte man mit einem Elektroauto Langstrecken fahren – zum Beispiel in den Urlaub –, muss vorab etwas mehr Aufwand betrieben werden. „Es muss dann geplant werden, wo das Auto geladen werden soll“, gibt Gentner zu Bedenken. Doch auch das ist kein Hexenwerk mehr. Mittlerweile gibt es dafür je nach Autohersteller eigene Zusatz-Apps, die bei der Planung helfen und anzeigen, wo sich Ladestationen befinden.

Auch preislich gibt es mittlerweile ein Entgegenkommen von verschiedenen Seiten. Denn mit 29.900 Euro für einen Corsa-e (allerdings mit 136 PS), 34.110 Euro für einen Mokka-e oder auch 26.790 Euro für den Fiat 500-e ist die nachhaltige Technologie kein Schnäppchen.

Das wissen auch die Hersteller und der Staat, die deshalb jeweils Prämien ausgesetzt haben. „Bei einem reinen Elektroauto wie dem Opel Corsa-e gibt es 3570 Euro vom Hersteller und 6000 Euro vom Staat, also zusammen über 9000 Euro. Das hat die Nachfrage angekurbelt“, erzählt Armin Gentner.

Als besonderer Spartipp sei außerdem bereits auf das Weihnachtsgewinnspiel von Aalen City Activ verwiesen. Dann werden 18 Fiat 500-e vom Autohaus Kummich verlost und können mit etwas Glück ganz preisbewusst gewonnen werden. Neben den reinen E-Modellen werden am Sonntag aber auch Hybridfahrzeuge gezeigt werden. Dazu werden von den Radläden auch Pedellecs und E-Bikes präsentiert werden. Auch hierin ist schließlich eine Batterie verbaut. Auto- wie Fahrradfahrer haben also die Gelegenheit, sich selbst eine Meinung über die Alternativen zu bilden. Die Verkäufer dürfen mit Fragen gelöchert und die Elektromobilität so auf Herz und Nieren geprüft werden. SARAH PIRKER

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„Der Sekundär-CO2-Ausstoß, der ja wirklich praktisch null ist, ist in Relation zum Primär-CO2-Ausstoß, das heißt Abbau, Gewinnung, Herstellung und so weiter, sehr kritisch zu sehen“, sagt beispielsweise Constantin Bäuerle über Elektroautos. Er hofft und wartet auf Autos, die mit Wasserstoff betrieben werden.