Konditorkunst Konditorei & Café: Französische Patisserie am Bodensee

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Schwäbische Zeitung

Eine typische Konditorei sollte es nicht sein: Stefanie Denninger nennt ihre Gründung „ein Café mit dem gewissen Etwas“, einen Wohlfühlort für Jung und Alt zugleich. 2016 hat die 28-jährige Konditoreimeisterin sich selbstständig gemacht – zunächst mit Hochzeitstorten, Kuchen und Pralinen auf Bestellung. Ein Jahr später kam das Café „Konditorkunst“ in Langenargen dazu.

In ihrer Konditorei setzt Denninger vor allem auf französische Patisserie. In den Törtchen verwendet sie so gut wie keinen Zucker, verspricht die Gründerin. Ausnahmen sind nur Teig und Böden der süßen Leckereien. Als Rohstoffe kommen bei ihr nur frische Produkte aus der Region infrage. Fertigmischungen gibt es in Denningers Konditorei nicht. Ihre Törtchen fertigt sie mit Liebe zum Detail. Sie sollen nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge erfreuen. Zum Konzept des Rundum-Genusses gehören auch wechselnde Ausstellungen im Café: Künstler aus der Region zeigen ihre Werke.

Der Traum von der Selbstständigkeit hat sie während ihrer ganzen beruflichen Laufbahn begleitet, berichtet Denninger. Nach ihrer Ausbildung in Friedrichshafen hat sie zunächst drei Monate in einem Café mit Konditorei in Südafrika gearbeitet. Dann folgten berufliche Stationen in Langenargen und in der Schweiz. 2015 hat sie in Heidelberg ihren Meister gemacht. Jetzt will die Gründerin zeigen, dass der Beruf des Konditors mehr kann als nur Torten und Kuchen, sagt sie.

Mit der Entwicklung ihres Unternehmens ist Denninger sehr zufrieden: Seit der Gründung hat der Umsatz stetig zugenommen, das Angebot kommt bei den Kunden gut an, dank Mundpropaganda wächst der Kundenstamm schnell. Die Nachfrage nach Hochzeitstorten und Catering bei Veranstaltungen wird immer noch größer. Außerdem erwartet Langenargen als Urlaubs- und Freizeitort am Bodensee weiter steigende Urlauber- und Übernachtungszahlen, sagt die Gründerin. Das komme auch ihrem Café zugute.

Aktuell beschäftigt Denninger acht Mitarbeiter, im Jahr 2022 sollen es zwölf sein. Für die Zukunft hat die Gründerin sich vorgenommen, die Außer-Haus-Aufträge weiter zu steigern. Und sie will Kurse zur Pralinenherstellung anbieten. Als neues Segment in der Konditorei sind Souvenir-Produkte für Urlauber angedacht.

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