Heinzelmanns OHG: Vegane Fertigsoßen – asiatisch angehaucht.

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Elke Oberländer

In den Curry-, Braten- und Gewürzsoßen stecken Jahre der Entwicklung und die Erfahrung aus vielen Restaurants, berichtet der 50-Jährige. Er war zum Beispiel Küchenchef im „Rosmarin“ in Ludwigshafen, in der „Akademie“ in Amtzell und im Ravensburger „Waldhorn“. Seine Soßen sind nicht nur vegan, sondern auch gluten-, lactose- und glutamatfrei sowie ohne künstliche Farb- und Konservierungsstoffe, verspricht Heinzelmann. Produktion und Verkauf der Fertigsoßen ergänzen seine aktuelle Tätigkeit in der Gastroberatung.

Zweite Gesellschafterin der offenen Handelsgesellschaft ist seine Tochter Tamara Heinzelmann. Die 24-Jährige ist gelernte Fotografin. Als drittes Familienmitglied ist auch ihre Schwester Jana Heinzelmann in der Firma aktiv. Seit der Gründung im Dezember 2017 haben die Heinzelmanns nach eigenen Angaben 15000 Soßenflaschen verkauft.

Zu schnelles Wachstum könnte für das Unternehmen jedoch riskant sein, meinen die Gründer. „Wir produzieren heute immer noch jede Flasche einzeln und füllen auch jede Flasche selbst ab“, berichtet Robert Heinzelmann. Er rechnet damit, dass sie dieses Verfahren auf lange Sicht umstellen müssen. Sitz der Firma ist zwar Hagnau, produziert wird aber in Ravensburg.

Derzeit hat das Familienunternehmen Soßen mit sechs verschiedenen Geschmacksrichtungen im Programm. Noch in diesem Jahr wollen die Heinzelmanns das Portfolio erweitern und zwei weitere Varianten auf den Markt bringen.

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