Gründerpreissieger 2017: Neues Leben für alte Akkus

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 Yuqian Sun mit Schwäbisch-Media-Chef Kurt Sabathil und Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (links
Yuqian Sun mit Schwäbisch-Media-Chef Kurt Sabathil und Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (links): Mittlerweile repariert Emina HT vor allem für Businesskunden Batterien und Akkus. (Foto: Derek SChuh)
Katharina Koppenhöfer

Kaputte Akkus wiederherstellen und so vor der Verschrottung bewahren, mit der Idee hat sich Yuqian Sun im Januar 2016 selbstständig gemacht und knapp eineinhalb Jahr später den Gründerpreis gewonnen. „Durch den Preis sind wir vor allem in der Region bekannter geworden und viele neue Kunden aus der Umgebung kamen zu uns“, erzählt die gebürtige Chinesin. Mit ihrer Firma Emina HT in Westhausen (Ostalbkreis) setzt Sun auf Batterien für E-Bikes instand.

Seit dem Gewinn der Auszeichnung habe sich bei Emina einiges getan: „Meine Zielgruppe hat sich geändert in Richtung B2B-Markt“, sagt die Gründerin. Inzwischen konzentriere sie sich hauptsächlich auf Geschäftsbeziehungen zu anderen Unternehmen. „Von Geschäftskunden erhalten wir zum Beispiel 100 gleiche Akkus, das erleichtert uns natürlich die Fehlersuche und Reparatur“, erklärt Sun. Die Kunden, die Sun betreut, stammen nach eigenen Angaben aus ganz Europa. Was die Zukunft ihres Unternehmens angeht, ist die 30-Jährige optimistisch: Die Auftragslage sei sehr gut. Die Firma profitiere auch von ihren Beziehungen zu Lieferanten in Asien, die ihr gute Konditionen gewährten. Insgesamt drei festangestellte Mitarbeiter gehören zum Team von Sun. Neben der Akku-Reparatur verkauft Yuqian Sun auch E-Bikes – und zwar ebenfalls unter der Marke Emina.

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