Gründerpreissieger 2015: Alles für eine Mahlzeit über den Wolken

Lesedauer: 3 Min
 Karl-Heinz Haas, Verena Schwarz und Peter Huber (von links) von HS2 Engineering vor der Spülmaschine für Flugzeuge: Frisch zube
Karl-Heinz Haas, Verena Schwarz und Peter Huber (von links) von HS2 Engineering vor der Spülmaschine für Flugzeuge: Frisch zubereitete Gerichte hoch über den Wolken. (Foto: Ludger Möllers)
Katharina Koppenhöfer

2015 sicherte sich das Ulmer Unternehmen hs2 Engineering um Geschäftsführer Karl-Heinz Haas den ersten Platz beim Gründerpreis von Schwäbisch Media. Die Firma entwickelt Geräte für Flugzeugküchen in der First- und Businessclass, aber auch in Regierungs- und Privatmaschinen. Die Physiker, Informatiker und Techniker von hs2 Engineering statten Flugzeugküchen so aus, dass aufwendige Gerichte frisch zubereitet werden können. Das Unternehmen wurde 2012 im Haupterwerb gegründet.

„Der Preis hat uns als Firma auf jeden Fall weitergebracht“, sagt Geschäftsführer Haas. Gerade durch die Schaltung von Werbeanzeigen seien größere, lokale Unternehmen auf die Firma hs2 Engineering aufmerksam geworden und Kooperationen seien entstanden. „Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Aufmerksamkeit die Presse generiert“, erzählt der Diplom-Physiker. Auch einen Projektauftrag habe das Unternehmen gewinnen können. hs2 Engineering ist international tätig. „Verständigungsschwierigkeiten sind bei uns an der Tagesordnung, denn Englisch ist nicht eben gleich Englisch“, erzählt Haas lachend.

Mehrere Wochen sitzt er manchmal an der Ausarbeitung eines Angebots in englischer Sprache. Da in der Luftfahrt alles sehr akribisch dokumentiert wird, hat er gelernt sich genau auszudrücken und Texte zu formulieren.

Etwas das ihm bei der Bewerbung für den Gründerpreis zugute kam, wie Haas findet. Dennoch habe er beinahe den Einsendetermin verpasst. „Mit meinem Sohn bin ich dann extra noch mal ins Büro gefahren und habe Fotos gemacht“, erinnert er sich. Die Bewerbung haben sie dann auf den letzten Drücker eingereicht. „Wir haben damals nicht damit gerechnet, den ersten Preis zu gewinnen“, erzählt Haas.

Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Zulieferern ist hs2 Engineering sehr gut in der Region vernetzt. Da diene der „Gründerpreis von Schwäbisch Media“ natürlich als gute Referenz, so Geschäftsführer Haas. Elf Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen aus Ulm derzeit.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen