Gründerpreissieger 2013: Zu starke Konkurrenz

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 Thomas Neumann (rechts) bei der Gründerpreisgala: Der Unternehmer ist heute Gesellschafter der Nachfolgefirma von Q3 Energieele
Thomas Neumann (rechts) bei der Gründerpreisgala: Der Unternehmer ist heute Gesellschafter der Nachfolgefirma von Q3 Energieelektronik. (Foto: Steffen Range)
Katharina Koppenhöfer

Als sich die „Schwäbische Zeitung“ im Jahr 2014 bei den Vorjahressiegern des Gründerpreises erkundigt, wie es um ihre Unternehmen steht, sind die Gründer von Q3 Energieelektronik aus Ehingen (Alb-Donau-Kreis) besorgt um die Zukunft ihres Unternehmens. „Mittelprächtig geht es uns gerade. Aber das liegt nicht am Gründerpreis“, sagte Joachim Koch, Co-Geschäftsführer von Q3 Energieelektronik, damals. In der Branche der erneuerbaren Energien kriselte es zu diesem Zeitpunkt.

Als Joachim Koch, Thomas Neumann und Benjamin Koch ihre Visionen in einer eigenen Firma verwirklichen wollten, war das so nicht abzusehen. Die Idee der drei Gründer von Q3 Energieelektronik in Ehingen (Alb-Donau-Kreis) war es, elektronische Geräte für erneuerbare Energien zu entwickeln – unter anderem eine automatische Abschaltung für Solarstromanlagen, die im Brandfall gefährliche Hochspannungen vermeidet.

Doch Q3 scheiterte daran, sich im Markt für regenerative Energien durchzusetzen, was nicht zuletzt an der Konkurrenz aus Asien lag. Im November 2014 musste auch die Q3 Energieelektronik Insolvenz anmelden. Als Nachfolgefirma wurde Anfang 2015 Q3 Energie gegründet. „Wir haben die Rechte der Q3 erworben, und ich bin nunmehr alleiniger Gesellschafter“, berichtet Thomas Neumann. Das neue Unternehmen ist nach Kaufbeuren umgezogen. „Ich hoffe auf jeden Fall auf bessere Zeiten. An die Verleihung des Preises damals denke ich gern zurück“, teilt Neumann in einer E-Mail mit.

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