gerdaXdoris: Originelle Designer-Lampe

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Schwäbische Zeitung

Mit geradezu entwaffnender Ehrlichkeit räumt Barbara Streit ein, dass die von ihr entwickelte Designer-Lampe eigentlich „kein Mensch braucht“. Aber sie sehe „ziemlich cool“ aus. Und das stimmt die Studentin der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd auch für die weitere Zukunft optimistisch.

In der Tat hat sich die 21-Jährige mit ihrer Kranichlampe etwas Besonderes einfallen lassen. Nach ihren Angaben erzeugen die kleinen Origami-Kraniche aus widerstandsfähigem Polyart-Papier (Origami ist die Kunst des Papierfaltens) die Illusion eines lebendigen Schwarms. Jede Lampe sei einzigartig und mit viel Liebe in Handarbeit hergestellt. Ihr Einzelunternehmen mit dem ungewöhnlichen Namen gerdaXdoris in Schwäbisch Gmünd hat Barbara Streit gegründet, weil sie an ihr Produkt glaubt und sich gern auf Abenteuer einlässt.

Die Entwicklungsphase, die viel Zeit gekostet hat, ist noch nicht lange abgeschlossen. Aber jetzt kann sich die Designerin stärker auf das Marketing und den Verkauf konzentrieren, und sie hofft, dass das Geschäft in den kommenden Monaten richtig anläuft. Der Markt sei sicher da, aber man müsse sich seinen Platz und die Aufmerksamkeit erkämpfen. Dazu wird auch Social Media professionell genutzt. Dort sollen die Menschen auf emotionaler Ebene erreicht werden. Auf Social Media sei ihre Lampe auch ziemlich erfolgreich, sagt die junge Unternehmerin. Dieser Erfolg drücke sich bisher aber vor allem in positiven Rückmeldungen aus und weniger in Bestellungen. Barbara Streit führt das darauf zurück, dass fast alle Zugriffe auf ihre Webseite von mobilen Endgeräten kommen, also vorwiegend von Nutzern, die vom Handy aus keine hochpreisigen Designer-Lampen kaufen.

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