Mit LED-Technik auf dem Weg in eine helle Zukunft

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Dirk Fischer
Dirk Fischer

Energiesparen liegt voll im Trend – und genau auf diesen Trend will die Firma „weberLED“ aus Wangen aufspringen. Das im April 2009 gegründete Unternehmen hat sich auf LED-Leuchtsysteme spezialisiert und blickt einer rosigen Zukunft entgegen. Als einen ersten Schritt auf dem Weg dahin wollen die Allgäuer den „Gründerpreis der Schwäbischen“ gewinnen.

„Der LED-Markt geht ab wie Schmidts Katze“, sagt Dirk Fischer, Geschäftsführer der weberLED GmbH in Wangen. Und an diesem Boom wollen der Diplomingenieur und seine vier Mitgesellschafter kräftig teilhaben. Neben Fischer gehören zu den Gründern Thomas Reichelt, Birgit Lanz, Thomas Hölz und eben Gerhard Weber, nach dem die im April 2009 gegründete Firma benannt ist. „Er ist der typische Erfinder unter uns“, begründet Fischer die Namenswahl. Alle fünf Gründer von weberLED sind derzeit zwar hauptberuflich noch in anderen Bereichen tätig – Fischer etwa verdient seine Brötchen als Unternehmensberater –, doch schon bald sollen die Geschäfte so richtig ins Rollen kommen.

„Unser Team hat große Erfahrungen in der Produktion und Projektumsetzung – weltweit“, erzählt Fischer selbstbewusst. Der Umsatz von weberLED soll sich nach 100 000 Euro im ersten Jahr im zweiten schon mindestens vervierfachen. Im kommenden Geschäftsjahr gehe man dann bereits von einem siebenstelligen Umsatz aus. Bis spätestens 2011 sollen bei dem Betrieb „sicher fünf bis zehn feste Mitarbeiter“ beschäftigt sein.

„Wenn wir nur zehn Prozent der möglichen Aufträge an Land ziehen, sind wir bald ein richtiges mittelständisches Unternehmen“, sagt der Maschinenbau-Ingenieur hoffnungsvoll. Gelingen soll dies durch „sehr gute und robuste Produkte“ für die Beleuchtung von Straßen und Plätzen. Zudem sei man mit den LED-Systemen auch klarer Preisführer – durch ein besonderes Produktdesign, berichtet der 39-Jährige, der viele Jahre in der Auto-Zulieferindustrie gearbeitet hat. weberLED entwickle seine Produkte „made in Allgäu“ selbst und „vor allem sehr agil“ -- laut Fischer ein Vorteil gegenüber namhaften Konkurrenten wie Siteco oder auch Philips.

Der Vorteil von LED-Systemen: Die sogenannten Leuchtdioden wandeln die elektrische Energie direkt in Licht um. Damit sind die Systeme deutlich effizienter und auch langlebiger als herkömmliche Lampen. „Im Vergleich zu einer gebräuchlichen Straßenleuchte bieten unsere Systeme eine Energieersparnis von 50 bis 80 Prozent“, erläutert Fischer, der davon ausgeht, viele Kunden überzeugen zu können – vor allem Kommunen und Industriebetriebe. Man habe mehrere interessante und große Projekte in Aussicht. Dass weberLED Erfolg haben wird, daran besteht für den Geschäftsführer kein Zweifel. „LED wird mit der herkömmlichen Lichttechnik das tun, was Plasma- und LCD-Technik in den vergangenen zehn Jahren mit der klassischen Fernsehröhre gemacht haben“, sagt Fischer voller Zuversicht.

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