Der Mitorganisator der Ravensburger "Grundrechte-Demos" und ein Sozialpädagoge diskutieren kontrovers über die Maßnahmen, die Demos und die Folgen für die Gesellschaft.

Nein. Einer Meinung sind der Ravensburger Rechtsanwalt Klaus Schulz und der Ravensburger Sozialpädagoge Christian Mayer nun wirklich nicht. Doch gerade deshalb, und weil sie den Diskurs suchen, diskutieren die beiden umso lebhafter in dieser Folge. Um die verschiedenen Blickwinkel auf die Corona-Verordnungen mal gegenüber zu stellen, haben sich die beiden Männer bereit erklärt, öffentlich darüber zu diskutieren. Zwar sind sich die beiden politisch gesehen gar nicht so fern (Klaus Schulz ist bei den Grünen, Christian Mayer bei der SPD). Und doch gehen die Meinungen in der Diskussion teilweise doch sehr weit auseinander. Gerade wenn die sie über die Redner bei den sogenannten "Grundrechte-Demos", die Klaus Schulz in Ravensburg mit organisiert hat, sprechen. Auch der Blick auf die Berichterstattung der Medien, den "schwedischen Weg" oder aber die Wirksamkeit der Maßnahmen ist sehr verschieden. Zwar gibt es auch einzelne Teilaspekte, in denen sich die beiden Männer einig sind. Doch meist haben Schulz und Mayer ganz unterschiedliche Meinungen, die sie vehement vertreten, dabei aber immer im Rahmen des gepflegten Diskurses bleiben.