Wie das Virus den Umgang mit dem Tod verändert

Producer Magazin

Angst, Abschiednehmen, Trauer: Karin Preyer vom ambulanten Hospizdienst geht im Podcast "Unser Leben und Corona" auf das schwierige Thema Tod ein und zeigt Perspektiven auf

Es ist das wahrscheinlich schwierigste Thema der Corona-Pandemie: der Tod. Für viele Menschen ist der Begriff erst einmal abstrakt. Auch weil sich viele, gerade jüngere Mitmenschen, mit dem Tod in ihrem Leben kaum oder nur bedingt auseinandergesetzt haben. Das weiß auch Karin Preyer vom ambulanten Hospizdienst in Weingarten. In dieser Folge von "Unser Leben und Corona" spricht sie über den Umgang mit dem Tod und wie er sich durch das Virus verändert hat. Preyer erklärt den grundsätzlichen Hospizgedanken und erzählt, wie sie und ihr Team, Sterbende und deren Angehörige bestmöglich begleiten können. Dabei geht sie auch darauf ein, wie Corona ihre Arbeit erschwert und welche Folgen fehlende körperliche Berührungen für die Betroffenen haben kann. Auch richtet sich der Blick auf die komplizierte Situation in den Alten- und Pflegeheimen und welche langfristigen Folgen die Distanz von Bewohnern und ihren Angehörigen nach sich zieht. Umso wichtiger ist der gelernten Sozialpädagogin, darauf hinzuweisen, wo und wie einfach sich gerade jeder Mensch Hilfe holen kann und mit seinen Ängsten nicht alleine gelassen wird.