Die Folge mit dem Gespräch unter Kollegen

Digitalredakteurin
Redakteur Politik
Schwäbische Zeitung

Andrea Pauly im Gespräch mit Sebastian Heinrich

Wer sind eigentlich die Menschen am Mikrofon der Schwäbischen Zeitung? Im Sommer-Spezial sitzt Sebastian Heinrich im Studio in dieser Episode auf der anderen Seite: Statt seine "Steile These" zu argumentieren, antwortet er im Interview auf die Fragen seiner Kollegin, Digitalredakteurin Andrea Pauly. Wissensdurstiger Sechz'ger-Fan Sebastian Heinrich (32) stammt aus Regensburg, hat die prägenden Jahre seiner Jugend in Italien verbracht, studierte - wieder zurück in Deutschland - Tschechisch, Germanistik und Wirtschaft. Er ist glühender 1860er-Fan, pflegt hingebungsvoll To-Do-Listen, übersetzt seine Artikel ins Italienische und stopft in jeder wachen Stunde des Tages weiteres Wissen in sich hinein. Dieses Wissen nutzt er nicht nur als Politik-Redakteur, sondern auch als Podcast-Host. In der Reihe "Steile These" geht es alle zwei Wochen um politische Themen, über die er mit Daten, Fakten und viel Hintergrundwissen spricht - ob Glasfaserausbau, die Europa-Wahl, die Schwarze Null oder die aktuelle Lage der verschiedenen Parteien. Alle Episoden gibt es hier und unter dem Stichwort "Steile These" auf allen Podcast-Portalen. Wer ist der Mann eigentlich? Aber wie tickt Sebastian Heinrich eigentlich? Warum ist er Politikredakteur geworden? Wie schafft er es, jeden Tag mehrere Zeitungen zu lesen, eine Fern-Ehe zu führen, Vollzeit zu arbeiten und nebenbei auch noch zum Vergnügen Jura zu studieren? Im Podcast erzählt er von seiner Jugend als rothaariger Deutscher in Süditalien und von den besten und schlechtesten Interviews seines Lebens. Und er erinnert sich an das prägende Ereignis, das in ihm das Interesse an Politik weckte, als er gerade mal acht Jahre alt war. Neben einigen Gemeinsamkeiten in Sachen Musik und Auslandserfahrung verbindet Host und Gast in dieser Episode die Begeisterung für Podcasts - unter anderem zu einem ganz bestimmten. Deshalb spielt Andrea Pauly mit Sebastian Heinrich das Spiel "A oder B oder weiter" - als Tribut an "Alles gesagt", den unendlichen Podcast von "Die Zeit". Und dabei kommt die Zerrissenheit des gebürtigen Bayern deutlich hervor.