Untermarchtaler

In Untermarchtal gibt es für Radfahrer jetzt eine Station mit regionalem Eis

Untermarchtal / Lesedauer: 2 min

„Bergstation“ in Untermarchtal ist ein willkommener Halt für erschöpfte Radler
Veröffentlicht:31.05.2022, 16:45
Aktualisiert:02.06.2022, 13:07

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Nicht nur Radler auf dem Donauradweg, sondern auch die Untermarchtaler freuen sich über das neue Angebot an der „Bergstation“ von Jochen Steiner. „Seit Jahren beobachte ich die Radfahrer, die von der Ebene den steilen Anstieg nach Untermarchtal hochfahren und, wenn sie kein E-Bike haben, oben am Haus meiner Großeltern völlig erschöpft ankommen“, sagt der junge Mann. „Da ist mir die Idee gekommen am Ende des Anstiegs, also quasi auf dem Gipfel, die Bergstation mit Erfrischungen zu eröffnen“. Und die läuft seit Anfang April bereits ausgezeichnet, denn die Radler sind froh, nach der Anstrengung ein Eis naschen oder sich mit Mineralwasser und Saftschorle erfrischen zu können.

„Ganz besonders freut mich, dass auch viele Untermarchtaler sich am Abend mal ein Eis in der Bergstation holen“, sagt Jochen Steiner. Und dieses Eis ist ein besonderes: „Aus meiner Eistruhe gibt’s das leckere, regionale Lautertaleis aus Indelhausen“, sagt er. Vom „Albsommer“ und „Alpen-Karamell“ über Erdbeere, Schoko, Haselnuss und Vanille bis zu Schwarzer Johannisbeere reicht das Angebot des Lautertaleises. „Und als Eis des Monats gibt’s derzeit Joghurt-Mango“, betont Jochen Steiner, der froh ist, von den Großeltern unterstützt zu werden. Morgens und abends kümmere sich Opa Hans darum, dass die Bergstation auf- und wieder zugeschlossen wird, erzählt er.

„Und an jedem Samstag, Sonn- und Feiertag backt Oma Theresia verschiedene Kuchen, um an der Bergstation auch Kaffee und Kuchen anbieten zu können“. Wer ein Eis oder ein Getränk an der Untermarchtaler Bergstation genießen will, nimmt seine Ware aus der Eistruhe oder dem Kühlschrank und legt das entsprechende Geld in die Kasse. „Das klappt bisher recht gut“, sagt Jochen Steiner, „außerdem haben wir den ganzen Raum ja videoüberwacht“.