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Beim Zunftball Narren in bester Laune

Untermarchtal / Lesedauer: 4 min

Eine große Narrenschar wurde vom Zunftmeister Jens Rapp am Glombigen Doschdig in der Untermarchtaler Halle mit einem kräftigschallenden „Schopfboale-Hoi“ willkommen geheißen.
Veröffentlicht:12.02.2024, 10:41

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Eine große Narrenschar wurde vom Zunftmeister Jens Rapp am Glombigen Doschdig in der Untermarchtaler Halle mit einem kräftigschallenden „Schopfboale-Hoi“ willkommen geheißen.

Time Square, die Unterhaltungs- und Tanzkapelle, brachte gleich zu Beginn mit Schunkelrunden die Halle mit ihren Narren in Schwung und dies danach in den Programmpausen und daran an die närrischen Darbietungen, in beste Laune.

Die Begrüßung von Zunftmeister Jens Rapp, der mit seinem Co-Moderator Felix Teschner die Narren mit Witz und Humor durch den Abend führte, ließen lustige Pointen am Fließband folgen und somit war eine tolle Stimmung mit den vielen kostümierten Gästen garantiert. Extra begrüßt wurden Bürgermeister Bernhard Ritzler und die Ehrenzunftmeister Thorsten Faad und Thorsten FaadCharly Lock, dieser entschuldigte sich, sowie Albe Merkle als langjähriger Fasnetfilme-Macher. Einen besonderer Willkommensgruß ging an die Freunde der Gästezünfte an Lauterach, Obermarchtal und Hayingen und an alle sonstigen auswärtigen Gäste.

Somit konnte das Abendprogramm des Zunftball mit dem „Schu, Schu, Schu“ -Duo , gespielt und prächtig gesungen von Katrin Maurer und David Scherenbacher in Fahrt kommen. Einen verzwickten „ Pillentest“ boten die Oma mit ihrem Enkel in einem lustigen Sketch mit Luca Härle und Valentin Teschner zur Schau mit viel Beifall. Viele närrische „Witzla“ erzählten von der gemütlichen Gartenbank aus dem zahlreichen Publikum in der Halle. Kaum hatte die Gartenbank dafür ausgedient wurde diese von den „Vier auf dem Bänkchen“ mit einem stummen und gestenreichen Aktions-Sketch mit zahlreichen Zeichenpointen in Sachen wie verhalte ich mich in der Öffentlichkeit, in Beschlag genommen. Ein besonderer Hingucker mit Timo Merkle, Leon Fischer, Lena Traub und Fritz Härle.

Fehlen am Zunftball durften natürlich nicht die „Fire-Tanzgirls“ von der Jazztanzabteilung des SV Untermarchtal.

Mit Alexa, dem Zimmersprachtalent, kamen Opa und Oma nicht so gut zurecht. Besonders Opa -Torsten Stadler- versagte das Zimmerradio Alexa seinen Dienst.

Einen Mülleimertanz, einstudiert von Rosalie Stäbler, so was hat man noch nie gesehen. Möglich machten dies die Mädchen der Landjugend in vielfältiger, toller und aufwändig spielender Art und begleitender aktueller Schlagermusik.

Gerade die Enge in einem Mülleimer wurde vom Publikum staunend betrachtet und die Akteure erhielten tosenden Beifall.

Dann kam die Suche zu der Hokama „Stellenausschreibung“ der Zunft von den beiden Moderatoren und gleichzeit stellvertretend für den Zunftrat, zur Sprache. Angeblich hat der seit 37 Jahren für die Zunft

dienende Hokama, Michael Glatzer, mit seinen Altlacha-Hexa und seinen unverwechselbaren Auftritten im ganzen Ländle für Achtung und Anerkennung bekannt, gesorgt. Jetzt aber deutete dieser seinen Rückzug an.

Aber wer soll ihm geeigneterweise nachfolgen ? Die inhaltliche Art und Weise der Stellenausschreibung wurde besprochen und wird dann veröffentlicht. Wer kann alle Anforderungen der Nachfolge erfüllen ? Doch Michael, der Hokama signalisierte auch insgeheim sein Weitermachen als Hokama, ein Glücksfall für die Zunft. Auf die Bühne mußte er jetzt, wurde für sein Hokama-Amt gewürdigt und ihm überreichte Moderator Felix Teschner einen nagelneues „Hokama-Gewand“ unter Beifall dem alten und weiterhin dienenden Hokama Michael Glatzer.

Im folgenden Spiel des älteren aber dennoch immmer noch sehr verliebten Ehepaar -Katrin Maurer und David Schrenbacher- kam vieles aus dem intimen Nähkästchen des Paares in lustiger Weise zur Sprache und erheiterte sehr das Publikum in der Halle.

Die Leiden eines Offiziers wurden von der Bütt aus von Jochen Fischer erklärt. Ärztliche Untersuchungen, die militärische und technische Ausbildung und den Umgang mit einer wundersamen Teekanne die

fast alles kann, teilte er dem Publikum mit. Wundersam auch, wir er bei einer Autobahn-Falschfahrt alles in Griff bekam. Ein Holländerwitz rundete seinen humorvollen Büttenauftritt ab.

Das weltbekannte Zaubertrio „Les Magico“ aus Las Vegas war zu Gast am heutigen Ballabend und verzauberte im wahrsten Sinne des Wortes die Halle. Ihre goldglänzenden Jacketts und ebenso glänzendes Zaubertuch passten zu diesem Galabend der Zauberer. Den Beweis ihres Könnens mußte auch Bürgermeister Bernhard Ritzler auf der Bühne beweisen und es zog ihn sowie einen Schopfboale und eine Altlacha-Hexa in den Bann.Wenn die Zauberei mal nicht ganz klappte so war eine Wiederholung dann absolut ohne „verreckten Trick!“ erfolgreich. Ein Kracher am Ende des über zweieinhalbstündigen Programm mit Jeniso Rapido, Valentino Tescero und Luko Härliro.

Zünftig-närrisch unterhielt dann die Band Time Square zum Tanz und fröhlicher Fasnetsunterhaltung die auch manchen noch lange in die Hallenbar lockte.