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Systemgastronomiekette

Vapiano und „Hans im Glück“ stehen in Ulm in den Startlöchern

Ulm / Lesedauer: 2 min

Jetzt ist klar, wann der „Passigatti Pop-Up Store“ auf dem Ulmer Münsterplatz schließt und Platz für neuen Kampf um die Kunden macht.
Veröffentlicht:14.02.2019, 18:18

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So langsam wird es konkret mit der Premiere von zwei der größten bundesdeutschen Systemgastronomieketten in Ulm : Ende April macht Vapiano nach Angaben der Kette seine Tore im ehemaligen Honer-Gebäude in der Neuen Mitte auf. „Sodass wir rechtzeitig in die Terrassensaison starten können“, wie Werner Engels, der Chef für Immobilenfragen bei der 2002 gegründeten Franchise-Firma sagt.

Auch im künftigen „Hans im Glück“ geht es voran: Der „Passigatti Pop-Up Store“ in den ehemaligen Räumen der Buchhandlung Herwig schließt am 28. Februar. Ab Freitag 15. Februar, wird dort jedes Teil für fünf Euro verkauft. Wie Immobilienbesitzer Peter Werdich auf Anfrage sagt, ist „Hans im Glück“ ab 1. März offiziell Mieter. „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch kein genaues Eröffnungsdatum nennen“, teilt die „Hans im Glück“-Pressestelle mit. Die Eröffnung am Münsterplatz in Ulm sei für Mitte dieses Jahres geplant.

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Werdich rechnet damit, dass drei bis vier Monate benötigt werden, um eine Ex-Buchhandlung in ein Burger-Restaurant umzuwandeln. Küche und Gastraum sollen im Erdgeschoss entstehen. Personal-, Lager- und Technikräume plus Toiletten im Untergeschoss. Wie berichtet, musste umgeplant werden, weil Anwohner befürchteteten, dass Abluft, die sich unter anderem aus einem Fettabscheider speist, für Geruchsbelästigung sorgen könnte. Nun, so Werdich, seien alle Vorschriften in den Planungen erfüllt. „Es kann los gehen.“

Peter Werdich ist zuversichtlich, dass sich Vapiano und „Hans im Glück“ als bekannte Marken der Systemgastronomie einen Gewinn für die Ulmer Innenstadt darstellen. „Der Einzelhandel hat rückläufige Umsätze.“ Zugkräftige Namen könnten dem entgegenwirken. In den Medien gestreute Gerüchte, dass ein zweiter „Hans im Glück“ in Ulm seine Zelte aufschlage, hält Werdich für gegenstandslos. Die Stadt habe mit den jüngsten Entwicklungen Enchilada (bald zusätzlich im Ex-Besitos), Burgerheart (im Xindedome) und Starbucks (Münsterplatz) aufgeholt.

 Das Besitos in Ulm.

Durch die genannten Namen sowie den Riedmüller-Restaurants (Ratskeller, Barfüßer und Q-Muh) schlägt das (system-)gastronomische Herz derzeit in Münsternähe. Erneute Bewegung kommt in die Ulmer Gastroszene, wenn in einen Jahr die Sedelhöfe eröffnen. Hier zieht nicht nur McDonald’s ein. Insgesamt sind hier nach den Plänen von DC Developments etwa 1500 Quadratmeter für Essen und Trinken vorgesehen. McDonalds belegt davon mit 700 Quadratmetern zwar fast die Hälfte, doch zumindest eine weitere Gastro-Marke wird kommen. Und gegenüber der Sedelhöfe, am Bahnhofplatz 7, entsteht neben dem „Me and All Hotel“ auch noch ein Restaurant plus Dach-Bar.