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Neuer Spielplan für 2024/2025

Opern, Musicals, Schauspiel und Konzerte: Was am Theater Ulm geboten wird

Ulm / Lesedauer: 3 min

Das Theater Ulm hat seinen neuen Spielplan für die Saison 2024/25 vorgestellt. Was geboten wird und wer bei dem Programm auf seine Kosten kommt. 
Veröffentlicht:10.02.2024, 11:50

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Ein wenig Geheimniskrämerei, ein wenig Überraschung: Mit diesen Zutaten hat das Theater Ulm seinen Spielplan vorgestellt. Wer besetzt den Otello im Stück von Giuseppe Verdi? Wer spielt die Hauptrolle in „Saturday Night Fever“, das ab Juni 2025 in der Wilhelmsburg aufgeführt wird und an den Erfolg von „Sister Act“ anknüpfen soll? Fragen, die das Führungsteam des Theaters noch unbeantwortet ließ - vielleicht auch passend zum Motto „Vielleicht geschehen noch Wunder“ in Anspielung an ein Werk von Bertolt Brecht. „Wo wenn nicht am Theater können noch Wunder und Überraschungen geschehen“, sagte die Ballettdirektorin Annett Göhre.

Wo wenn nicht am Theater können noch Wunder und Überraschungen geschehen.

Balletdirektorin Annett Göhre.

Viele andere Fragen aber beantwortete das Team gerne. Ein umfangreiches und vielseitiges Programm hat das Theater vorgestellt. Mit dabei sind Opernklassiker wie der Freischütz (Premiere, 26. September 2024) oder Otello (Premiere am 12. Dezember 2024), aber auch Maria Stuarda und die Uraufführung von Le Petit Pauvre d’Assisi, das in fünf lyrischen Episoden auf Stationen im Leben von Franz von Assisi eingeht. In der Sparte Tanz findet zunächst ein Tanzabend in zwei Teilen im Großen Haus statt, das „Carmen_Requiem“ (Premiere am 17. Oktober 2024) von Ihsan Rustem und Annett Göhre. Die Tanzdirektorin Göhre bringt außerdem auch „Le Sacre du Printemps“ von Igor Strawinski (Uraufführung am 12. April 2025) auf die Bühne sowie „die Möwe Jonathan“ nach dem Roman von Richard Bach (Uraufführung am 1. Februar 2025).

Komödie von Wilde, Klassiker von Goethe

Im Schauspiel-Bereich beginnt die Spielzeit mit der Uraufführung „Madonnen“ am 14. September 2024 von Amanda Lasker-Berlin, einem Auftragswerk des Theaters. Es folgen unter anderem die Stücke „James Brown trug Lockenwickler“ von Yasmina Reza (ab 3. Oktober 2024), die Komödie „Bubury“ von Oscar Wilde (13. März 2025) und „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht (16. Januar 2025), aus dem auch das Zitat zum Spielzeitmotto stammt.

Auf dem Podium sind unter anderem „Die Zofen“ von Jean Genet, Johan Wolfgang Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“, die „Verwirrungen des Zöglings Törless“ von Robert Musil und Bernhard Schlinks „Der Vorleser“. zu sehen. Außerdem findet eine Clubnacht mit Livemusik am 17. Januar 2025 unter dem Titel „Aquarium 85“ statt.

Aufführung im Gerichtssaal

Außergewöhnlich sind die externen Spielstätten: Im Schwurgerichtssaal des Ulmer Landgerichts wird am 17. Mai 2025 das Gerichtsdrama „Prima Facie“ von Suzie Müller aufgeführt. „Das Heroische Leben des Evgenij Sokolov“ von Serge Gainsbourg soll am 24. Januar 2025 im Museum in Ulm aufgeführt werden.

Für junge Zuschauer spielt das Theater in diesem Jahr „Die Schatzinsel“ nach dem Roman Robert Louis Stevenson, die Uraufführung ist am 21. November. Sowie „Meins und deins und meins“ von Anders Duus, ein Stück für Kinder und Familien (Premiere am 29. September 2024).

Blues Brothers als Musical

Musicalfans dürften bei den „Blues Brothers“ auf ihre Kosten kommen. Das Musical nach dem Kultfilm von John Landis feiert am 9. November dieses Jahres Premiere in Ulm.

In der Konzertsparte gibt es eine ganze Reihe an Terminen, an denen das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm und der Leitung von GMD Felix Bender im Congress Centrum Ulm auf die Bühne tritt. Am 17. Dezember dieses Jahres jährt sich zudem der Bombenangriff von 1944 auf Ulm. Ab 20 Uhr findet an dem Tag ein Gedenkkonzert in der Pauluskirche in Ulm statt.