Bürgerstiftung

Bürgerstiftung gibt Geld und verleiht Ulmer Band

Ulm / Lesedauer: 2 min

Initiativen und ehrenamtlich engagierte Bürger werden gefördert und ausgezeichnet
Veröffentlicht:30.03.2015, 20:03
Aktualisiert:24.10.2019, 04:00

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Geld und Anerkennung sind jetzt im Ulmer Rathaus unters Volk gebracht worden: Die Ulmer Bürgerstiftung hat bei ihrer Frühjahrsausschüttung wie stets zahlreiche Initiativen mit Geldspritzen bedacht. Zugleich wurden ehrenamtlich engagierte Bürger ausgezeichnet.

Zum 16. Mal hat die Bürgerstiftung das Ulmer Band an Bürger verliehen, die sich um die Gemeinwesenarbeit besonders verdient gemacht haben. Die Auszeichnung erhalten in diesem Jahr drei Frauen und zwei Männer:

Außerdem schüttete die Bürgerstiftung insgesamt 30 500 Euro für verschiedene bürgerschaftliche Initiativen und Aktivitäten aus.

Eine Auswahl der geförderten Einrichtungen: 10 000 Euro erhielt die Ulmer Volkshochschule als Anschubfinanzierung für das Aicher-Scholl-Kolleg. Der Oratorienchor Ulm bekommt 5000 Euro als Anerkennungsfinanzierung anlässlich des 125-jährigen Jubiläums. Je 3000 Euro gehen an den Verein Medinetz Ulm (als Anschubfinanzierung zur medizinischen Betreuung von Flüchtlingen) und an den Förderverein Valckenburgschule (140-jähriges Bestehen).

2000 Euro erhielten die Drogenhilfe Ulm/Alb-Donau (für das Projekt „Angebote und Beratung bei Medien- und Onlineabhängigkeit“) sowie der Bürgerausschuss Wiblingen, der das Kloster Wiblingen anlässlich der Jubiläumsfeier in zwei Jahren aus Legosteinen nachbauen lässt.

Der Kreisverband Ulm des Roten Kreuzes wurde anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Ulmer Tafel mit 1500 Euro bedacht. Je 1000 Euro erhielten Radio free FM (20-jähriges Bestehen), der Förderverein „Ulm braucht Ulüm“ für das neue Stück „Gratulation, nein Integration“, der Ulmer Weltladen für seine Homepage und der Chorverband Ulm anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Mitgliedsvereins Cantus Novus.

Die Ulmer Bürger Stiftung wurde am 26. März 1997 vom Ulmer Gemeinderat gegründet. Anlass war die Verkündung des Großen Schwörbriefs der Stadt Ulm vor 600 Jahren, am 26. März 1397. Mit der Stiftung will die Stadt seither ein Zeichen der Gemeinschaft und Solidarität setzen. Als finanziellen Grundstock hatte der Gemeinderat der Stiftung damals sechs Millionen Mark zur Verfügung gestellt. Zustiftungen sind jederzeit möglich. Seit dem Jahr 2000 schüttet die Stiftung nicht nur Geld aus, sondern verleiht jährlich an fünf Männer und Frauen das „Ulmer Band“ für herausragendes bürgerschaftliches Engagement.