Orgelrestaurierung

Jubiläum der Orgelrestaurierung wird gefeiert

Obermachtal / Lesedauer: 2 min

Ein Glockenkonzert im historischen Münster Obermarchtals verspricht besonders zu werden
Veröffentlicht:04.10.2022, 16:23

Von:
Artikel teilen:

Um das zehnjährige Jubiläum der Restaurierung der Orgel im Münster Obermarchtal zu feiern, lädt der Förderverein für Kirchenmusik und Klosterkultur Obermarchtal die Öffentlichkeit zu einem „Marchtaler Glocken- und Orgelkonzert“ ein. Es findet am Samstag, 8. Oktober, statt.

Ein solches „Glockenkonzert“ gebe es nur ganz selten, teilen die Veranstalter mit.Vor allem mit dem größten historischen Geläut in ganz Deutschland: Das Münster in Obermarchtal verfügt über 13 Glocken. Zwölf davon sind aus dem 14. bis 18. Jahrhundert, die meisten sind von 1688. Ebenfalls selten: Ein von Diözesankirchenmusikdirektor Walter Hirt gespieltes Orgelkonzert mit Werken der Klassik.

Vor genau zehn Jahren war die zwei Jahre dauernde Restaurierung der Orgel im Münster Obermarchtal abgeschlossen. Sie gehört zu den bedeutendsten Orgeln Europas. 1777 bis 1780 errichtet von dem genialen Orgelbauer Johann Nepomuk Holzhey, stellt sie ein Juwel des barocken Orgelbaus dar.

Das „Marchtaler Glocken- und Orgelkonzert“ beginnt am Samstag, 8. Oktober um 16.30 Uhr mit einem dreiviertelstündigen geführten „Glockenkonzert“ durch den Kustos der Holzhey-Orgel, Gregor Simon. Nach einem Kurzvortrag zur „Oberschwäbischen Klostermusik“ von Dr. Michael Bißwanger gibt es einen gemütlichen Plauderteil mit Imbiss. Anschließend, ab 19 Uhr, wird Diözesankirchenmusikdirektor Walter Hirt ein Konzert auf der Holzhey-Orgel geben mit Werken oberschwäbischer Barockkomponisten, dem Kleinod „Suite carmelite“ von Jean Françaix und einer Orgelbearbeitung der Ouvertüre zu "Die Hochzeit des Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart.

Der Eintritt zur Jubiläumsveranstaltung ist frei, es darf aber gerne gespendet werden. Bei schlechtem Wetter findet das Glockenkonzert bei geöffneten Fenstern im Münster statt, bei gutem Wetter im Prälatengarten auf der Südseite des Münsters.