Wirtschaftsvereinigung

Dreijähriger Rhythmus für Tag des offenen Betriebs

Nellingen / Lesedauer: 3 min

Wirtschaftsvereinigung bestätigt den kompletten Vorstand - Ulla Hirschle wird Kassenprüfer
Veröffentlicht:02.10.2016, 13:01
Aktualisiert:23.10.2019, 12:00

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Die Wirtschaftsvereinigung Nellingen (WVN) hat aktuell 73 Mitglieder, 17 davon sind lediglich an der Hauptversammlung gekommen. Und das, obwohl Wahlen auf der Tagesordnung standen. Allerdings änderte sich nichts im Bereich der Vorstandschaft und des Ausschuss. Nur das Amt des Kassenprüfers Oliver Schwertle wurde mit Ulla Hirschle neu besetzt.

Herbert Bühler und Achim Baumann bleiben Vorsitzende, Frank Ciborovius und Jürgen Notz die Kassierer. Schriftführer Kai Bäumler, Kassenprüfer Marcus Windmüller, Junior Assistent Heiko Baumann, Beisitzer Franko Kopp und Uli Spengler wurden ebenso bestätigt, wie auch Silke Allgöwer im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing und Jürgen Lehle im Aufgabenbereich EDV, Netzwerke, moderne Medien.

Der Vorsitzende Bühler blickte im 15. Jahr der Wirtschaftsvereinigung auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück, das ganz im Fokus der Vorbereitung zum Tag des offenen Betriebes am letzten Aprilwochenende stand. Der Vorsitzende bezeichnete diese Veranstaltung als ein Höhepunkt im Gemeindeleben Nellingens alle drei Jahre. Diesen Rhythmus wird die WVN auch beibehalten und 2018 wieder einen Tag des offenen Betriebes mit verkaufsoffenem Sonntag veranstalten. Dann soll es am Samstagabend einen Comedyabend in der Sporthalle geben.

Einen weiteren Schwerpunkt sah Bühler am Engagement der Wirtschaftsvereinigung zum Thema Bahnhalt. „Ich gehe jetzt davon aus, dass das Ding in trockenen Tüchern ist.“ Bühler sieht im Bahnhalt eine nie dagewesene Chance für die Region. Die Ausbildungsplatzbörse gemeinsam mit dem Gewerbeverein Merklingen ebenso wie der gemeinsame Neujahrsempfang komme sehr gut an.

Und auch das Thema Flüchtlinge sprach Bühler an. „Ich kenne allein zwei Betriebe, die sofort jemanden nehmen würden, wenn eine Arbeitserlaubnis vorliegt.“ Die Integration von Flüchtlingen auch im Arbeitsleben könnte dem Arbeitskräftemangel sicherlich zum Teil abschwächen. „Es ist für alle Betriebe sehr schwer qualifiziertes Personal und auch Lehrlinge zu bekommen.“

Der Kassierer Frank Ciborovius gab einen kurzen Überblick über die Finanzen der Wirtschaftsvereinigung. Dies hatte 2015 allein 10 000 Euro für Werbung zum Tag des offenen Betriebes ausgegeben, der Defibrillator in der Sporthalle kostete 1450 Euro, Spenden gingen an die Kirchengemeinde, den Musikverein und den Harmonikaclub. Eingenommen hatte sie über die Broschüre zum Tag des offenen Betriebes rund 5700 Euro, 5000 Euro hatte die Gemeinde beigesteuert. Einnahmen und Ausgaben hielten sich 2015 die Wage. „Wir haben ein gutes Polster auf dem Konto und können auch 2016 wieder Spenden ausschütten.“ Aktuell hatte die Kirchengemeinde am Gemeindefest für die Außensanierung der Andreaskirche eine Spende über 500 Euro erhalten.

Gemeinderat Werner Staudenmaier nahm nach dem schriftlichen Bericht der Kassenprüfer Oliver Schwertle und Marcus Windmüller die Entlastung des Vorstandes vor und übernahm auch die Wahlleitung bei der anschließenden Wahl des kompletten Ausschusses.