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Viele Munderkinger Bushaltestellen bald barrierefrei

Munderkingen / Lesedauer: 3 min

Wie vom Land vorgesehen und finanziell gefördert sollen in einigen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft, so in Munderkingen, Emerkingen, Lauterach, Obermarchtal, Oberstadion, Rottenacker, Untermarchtal und Unterstadion, Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Dem gemeinsam gestellten Förderantrag der VG-Gemeinden wurde stattgegeben.
Veröffentlicht:05.12.2023, 12:16

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Wie vom Land vorgesehen und finanziell gefördert sollen in einigen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft, so in Munderkingen, Emerkingen, Lauterach, Obermarchtal, Oberstadion, Rottenacker, Untermarchtal und Unterstadion, Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Dem gemeinsam gestellten Förderantrag der VG-Gemeinden wurde stattgegeben. Der Ausbau von insgesamt neun Bushaltestellen wird rund 2,685 Millionen Euro kosten, dazu wurde eine Zuschuss von knapp 1,6 Millionen Euro bewilligt.

Für die Stadt Munderkingen wurden die Bushaltestellen am Bahnhof, am Schulgelände und in der Emerkinger Straße priorisiert und gefördert. Von den „Munderkinger Kosten in Höhe von 1,235 Millionen Euro sind rund 91.1500 Euro zuwendungsfähig. Dazu wurde vom Land ein Zuschuss von knapp 799.000 Euro bewilligt, sodass der Eigenanteil der Stadt zum Ausbau der barrierefreien Bushaltestellen rund 436.000 Euro betragen wird. Außerdem ist eine so genannte Planungskostenpauschale vom Land bewilligt worden.

Während der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend hat Stephan Schranz vom Ingenieurbüro Schranz in Bad Saulgau den Räten die Planungen für den barrierefreien Ausbau der drei Munderkinger Bushalte erläutert. So soll am Bahnhof ein „multimodaler Mobilitätsknoten“ entstehen, an den „unterschiedliche Verkehrsarten zusammentreffen“. Schranz sprach von Schiene, Bus, Auto, Taxi und Fahrrad und schlug dazu vor im Bereich des Bahnhofs und des bestehenden Schuppens vier barrierefreie Bussteige, zwei Taxistände, 34 Pkw-Parkplätze, Fahrradstellplätze und Radboxen, Behindertenparkplätze, eine E-Bike-Station, eine E-Ladesäule, Wartehäuschen sowie eventuell öffentliche, selbstreinigende Toiletten zu bauen.

Angedacht ist zudem der Bau eines Kreissverkehrs bei der Zufahrt zu den Parkplätzen und den Bussteigen, der aber nicht bezuschusst ist und noch nicht mit den Verkehrsbehörden besprochen ist. An der Emerkinger Straße müssen die Haltestellen um barrierefrei werden zu können auf rund 88 Meter verlängert werden und am Schulgelände sind eine sogenannte Sägezahnaufstellung der Schulbusse sowie eine sogenannte Kolonneneinfahrt für fünf hintereinander stehende Busse denkbar. Die Umsetzung der jetzt begonnen Planung soll im Jahr 2026 erfolgen.

Gemeinderat Marcus Leitte betonte, dass die Barrierefreiheit der Haltestelle beim Medizinischen Versorgungszentrum MVZ wichtiger wäre als an der Schule, weil hier wohl mehr Menschen mit Rollator oder Behinderung ein- und aussteigen. „Wir haben Inklusionskinder im Schulzentrum“, entgegnete Hauptamtsleiter Axel Leute. Bürgermeister Thomas Schelkle betonte, dass die drei genannten Bushalte wegen ihrer hohen Frequentierung priorisiert worden seien. „Wir sind auf Fördermittel angewiesen und nur diese Haltestellen werden bezuschusst“, so Schelkle. .

Ebenfalls barrierefrei wird die Homepage der Stadt. Axel Leute stellte den Räten den geplanten Internetauftritt, der in den Munderkinger Farben Rot und Weiß gestaltet wird, am Donnerstag vor. Nutzern soll mit der neuen Homepage der schnell Zugriff gewährt werden auf aktuelle Nachrichten aus dem Stadtbereich, auf das digitale Rathaus, auf die Munderkinger Termine sowie auf alle Informationen rund um die Stadt, samt Kontaktmöglichkeiten zur VG, ins Rathaus und ins Bürgerbüro. „Die neue Homepage soll modern, einfach zu bedienen und auch mobil nutzbar sein. Sie soll den Nutzern schnelle, aktuelle und informative Inhalte liefern“, sagte Bürgermeister Thomas Schelkle.