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Munderkingen

Viele Besucher auf dem Kathreinenmarkt

Munderkingen / Lesedauer: 2 min

Traditionell hat der Kathreinenmarkt am Donnerstag wieder viele Besucher in die Munderkinger Innenstadt gelockt und dank des sonnigen Wetters waren dort viele Stände aufgebaut. Wie immer waren die Glühweinbuden beliebte Treffpunkte, an denen sich bestätigte, dass „sich kein waschechter Munderkinger den Glühwein und die Marktwurst beim Kathreinenmarkt entgehen lässt“.
Veröffentlicht:27.11.2023, 12:33

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Traditionell hat der Kathreinenmarkt am Donnerstag wieder viele Besucher in die Munderkinger Innenstadt gelockt und dank des sonnigen Wetters waren dort viele Stände aufgebaut. Wie immer waren die Glühweinbuden beliebte Treffpunkte, an denen sich bestätigte, dass „sich kein waschechter Munderkinger den Glühwein und die Marktwurst beim Kathreinenmarkt entgehen lässt“.

An den Marktständen, die vom Martinsbrunnen bis in die Markstraße und bis zum Alten Schulhof aufgebaut waren, konnte nicht nur eingekauft, sondern auch so manches Schwätzle gehalten werden. Und wie immer war alles zu finden, was einen Krämermarkt kurz vor der Adventszeit ausmacht.

Von A, wie Apfelreibe, Ausstecherle oder Apfelteiler bis Z, wie Zestenreisser, Zwirn, Zahnspiegel oder Zimtstangen reichte das bunte Marktangebot.

Am einen Marktstand gab’s weihnachtliche Schneekugeln und Krippenfiguren, am nächsten waren Pudelmützen, Plüschhausschuhe und Alpakasocken zu haben und ein paar Schritte weiter reichte die Auswahl vom Rock und Bluse über Jacken und Mäntel bis zu Feinripp-Unterhemden. Schuhputzer waren am Werk, Schimmelkiller gab’s in der Halbliter-Flasche und an mehreren Ständen waren Mistelzweige zu haben. Schüler der neunten Klassen aus der Munderkinger Schule an der Donauschleife hatten selbstgebackene Weihnachtsbredla, im Chemieunterricht hergestellte Seifen, Waffeln und Punsch im Angebot. „Den Erlös verwenden wir für unsere Abschlussfahrt im nächsten Jahr“, betonten die Neuntklässler.

Am Marktbrunnen sorgte der „Gitarren-Karle“ für rockige Songs und am DRK-Stand beim Rathaus drehte Bruno Schmid seine Drehorgel. Wie immer hatte der Handel- und Gewerbeverein für die jüngsten Marktbesucher einiges organsiert. Am Alten Schulhof drehte das historische Karussell unermüdlich seine Runden, im Rathaussaal war wieder Kasperletheater angesagt und viele Kinder kamen zur Vorlesestunde in die Mediathek.

Enola Korth, Miriam und Manu Paul Mischke und Laura Lipsz spielten für die Kinder das Stück „Kasperle geht auf Schatzsuche“, ließen die jungen Gäste beim Überfall des Räubers mitzittern und verteilten am Schluss den gefundenen Schatz in Form von Bonbons an die jungen Zuschauer. „Lumina“ war der Titel der Geschichte, die Jutta Haible-Pöschl, Hannelore Drost-Irion, Michaela Hummel und Erich Pöschle in der Mediathek vorlasen. Gespannt hörten die Kinder, wie das Waisenmädchen Lumina mit ihrer Laterne durch den Wald irrt. Als ein Windstoß das Licht der Laterne ausbläst, hilft die kluge, alte Eule und ein Junge teilt mit Lumina sein Licht.