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Munderkingen

Sogar Schneeflocken schwebten auf das weihnachtliche Treiben

Munderkingen / Lesedauer: 2 min

Zum ersten Mal hat Bürgermeister Thomas Schelkle als Schirmherr am Samstag den Munderkinger Weihnachtsmarkt auf dem Alten Schulhof eröffnet und zum zweiten Mal waren die Munderkinger Stadtkapelle und die Trommgesellenzunft gemeinsam mit dem Lionsclub Munderkingen/Ehingen die Marktorganisatoren. „Ohne die Vereine wäre der Weihnachtsmarkt gar nicht machbar“, sagte der Bürgermeister und wünschte den Besucherinnen und Besuchern „ein paar besinnliche Stunden bei guter Unterhaltung und netten Gesprächen“.
Veröffentlicht:27.11.2023, 12:18

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Zum ersten Mal hat Bürgermeister Thomas Schelkle als Schirmherr am Samstag den Munderkinger Weihnachtsmarkt auf dem Alten Schulhof eröffnet und zum zweiten Mal waren die Munderkinger Stadtkapelle und die Trommgesellenzunft gemeinsam mit dem Lionsclub Munderkingen/Ehingen die Marktorganisatoren. „Ohne die Vereine wäre der Weihnachtsmarkt gar nicht machbar“, sagte der Bürgermeister und wünschte den Besucherinnen und Besuchern „ein paar besinnliche Stunden bei guter Unterhaltung und netten Gesprächen“. Auch der amtierende Präsident des Lionsclubs dankte den Musikanten und den Narren, dass „die gute Tradition des Weihnachtsmarkts weitergeführt wird“.

Bis zur Coronapandemie hat der Lionsclub Munderkingen/Ehingen den Weihnachtsmarkt allein organsiert. Als die Lions im vergangenen Jahr aus personellen Gründen ausstiegen, sprangen die Stadtkapelle und die Trommgesellenzunft als vorweihnachtliche Gastgeber ein. Am Samstag betonte Trommgesellenzunftmeister Ralf Lindner, der mit Julian Spranz, einem der Vorsitzenden der Stadtkapelle, die Eröffnung des Weihnachtsmarkts übernahm, dass sich Narren und Musiker um Essen und Getränke kümmern und der Lionsclub weiterhin seine Tombola zum Markt beisteuert.

Eine „scharfe Weihnachtswurst“ und Kässpätzle standen genauso auf dem Speiseplan wie die beliebte Rote oder Crepes. Neben Punsch waren roter und weißer Glühwein im Angebot und der langjährigen Lions-Traditions folgend, gab es wieder den „Hot Lion“, ein heißes Mixgetränk aus Tee, Kirschlikör und Sahne. „Natürlich gibt es auch ein gut gestauchtes Weihnachtsbier“, betonten die Organisatoren des Weihnachtsmarkts. Wer beim Lionsclub ein Los kaufte, konnte mit etwas Glück einen der rund 2500 Preise abholen, unter denen als Hauptgewinne ein Balkonkraftwerk, ein Hochdruckreiniger, ein Skibob und Reisegutscheine warteten. Kurt Fues und die Mitarbeiter des Munderkinger Bauhofs hatten im Vorfeld den Aufbau der Markthütten übernommen, in denen wieder jede Menge Vorweihnachtliches zu entdecken war. So hatte die Munderkinger Bürgerwehr wieder Springerle mit eigens geschnitzten Modeln und Motiven der Stadtsoldaten gebacken, während es am Stand des „Café Kännle“ heuer Wusele- und Brunnenspringer-Springerle gab.

Zehenwärmer, „Gummistiefel für die Zahnbürste“, Gürtel, Geldbeutel und Hausschuhe hatte das Schuhhaus Müller mitgebracht, daneben gab es Allerlei aus Honig und einen Stand weiter waren Holzschnitzereien aus „Opas Hobbywerkstatt“ in Sauggart im Angebot. „Adventskalender to go“, Windeltaschen und Mini-Geschenkpackungen für Nutella oder Schokolade wurde beim Weihnachtsmarkt genauso verkauft, wie Adventskränze und Gestecke aus „Elviras Blumenboutique“ oder Thymian gegen Erkältung und Rosskastanie für die Venen am „Kräuterstand“. Unermüdlich drehte das historische Karussell seien Runden und die gastgebenden Narren boten Fasnetslaternen, hölzerne Wusele und ihr beliebtes Narren-Memory an.

Das musikalische Unterhaltungsangebot des Weihnachtsmarkts eröffnete das Jugendblasorchester der Stadtkapelle, später sang der Grundschulchor aus der Munderkinger Schule an der Donauschleife und am Abend sorgten die „Alten Kameraden“ für stimmungsvolle Musik. „Und pünktlich zum Munderkinger Weihnachtsmarkt fängt es sogar vorweihnachtlich an zu schneien“, betonte Zunftmeister Ralf Lindner am Samstagnachmittag.