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Gute Stimmung im „Sau-Kuh-Ross- und Henna-Stall“

Munderkingen / Lesedauer: 2 min

„Ball im Stall“ war das Motto des Zunftballs der Munderkinger Trommgesellenzunft am Freitagabend in der Donauhalle, die sich unter der Regie von Ballorganisator Florian Schaible in einen „Sau-Kuh-Ross- und Henna-Stall“ verwandelt hatte. Auf dem „Gütle Benkesberg“ bahnte sich während des Abends zwischen den Programmpunkten ein Generationswechsel an.
Veröffentlicht:11.02.2024, 11:59

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„Ball im Stall“ war das Motto des Zunftballs der Munderkinger Trommgesellenzunft am Freitagabend in der Donauhalle, die sich unter der Regie von Ballorganisator Florian Schaible in einen „Sau-Kuh-Ross- und Henna-Stall“ verwandelt hatte. Auf dem „Gütle Benkesberg“ bahnte sich während des Abends zwischen den Programmpunkten ein Generationswechsel an. Das bewährte Moderatoren-Duo, Zunftmeister Ralf Lindner und seine Vize Carmen Klein, übergaben die künftige Moderation des Zunftballs an „s’Bonifäzle“ alias Philipp Schelkle, und „sei Sydney“ Paula Hoyer. Am Programmschluss wurde „de älter Generatio“ gegen Mitternacht mit Blumen und Standing Ovations der Ballbesucher in den „Ballmoderatoren-Ruhenstand“ verabschiedet.

Davor erlebten die Ballgäste ein launiges, akrobatisches und technisch ausgereiftes Stallprogramm, zu dem die „Baura-Kabell Rangers and Friends“ aufspielte. Den Auftakt machten die „Trommler und Pfeifer“, die zeigten, wie musikalische Hühner bei Nacht im Hennastall drauf sind. Als Bienen, Hühner, Schafe und als Dorfkinder kamen die Sängerinnen und Sänger der Munderkinger Gesangschule „Young Voices“, deren Repertoire vom Maja-Song bis zum „Black Sheep“ reichte.

Die Voltigiergruppe der Munderkinger Pferdesportfreunde zeigten „auf dem hölzernen Pferd“ akrobatische Figuren und die Kolpingsfamilie versprühte wie immer jede Menge Lokalkolorit. Zwischen Linsen mit Spätzle und einer künstlichen Besamung wurde „übers g’schlossane Melber“ genauso diskutiert wie über „nuie Strickschuppa“, den Dirigentenwechsel der Stadtkapelle oder den „Ausschluss“ des einstigen Schultes aus dem Rathaus. Beim Tanz der Belagerung trafen „Dorfmädla auf Stadtmädchen“ und auf drei Schwebebalken zeigten die Hühner der VfL-Turnermädels, dass sie Salti wie Flickflack auch auf dem schmalen Balken drauf haben.

„Maid sucht Gsell“ hieß die Kuppelshow der Trommgesellen, bei der die „große Liebe auf dem Land“ gesucht wurde. Nach der Challenge im Hobbyhorsing und der Anforderung „Schaffa muss er könna“ stellte sich heraus, dass bei der Munderkinger Fasnet jeder und jede „seinen und ihren Seelenverwandten“ finden kann. Die Rathaus-Hexen verwandelten sich in Rathaus-Hühner, holten sich die Turnermädels als Küken dazu und tanzen den „Ententanz“, pardon: den „Henna-Tanz“.

Traditionell marschierte die Stadtkapelle zum Schluss ein, um mit allen Ballakteuren und Gästen das Munderkinger Narrenlied zu singen. In der Zwischenzeit verwandelte sich der „Sau-Kuh-Ross- und Henna-Stall“ in einen Ballsaal, so dass die lange Ballnacht der vielen Hühner, Rindviecher, Schafe, Bauern, Knechte und Mägde beginnen konnte.