Blutspende

„Mit meinem Mann macht es sogar Spaß

Laichingen / Lesedauer: 2 min

Marielle Gippner aus Heroldstatt hat am Mittwoch das erste Mal Blut gespendet
Veröffentlicht:27.08.2014, 21:45
Aktualisiert:24.10.2019, 11:00

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Einem unbekannten Menschen das Leben retten? Mit einer Blutspende ist das für Gesunde möglich. Dazu hat sich Marielle Gippner aus Heroldstatt entschieden. Ihrem Mann sei das Schild an der Feldstetter Straße aufgefallen, das auf die Blutspende des Deutschen Roten Kreuzes am Mittwoch hingewiesen hat. „Er nahm mich einfach mit“, erzählt die 26-Jährige.

Sie spendete zum ersten Mal ihr Blut, aufgeregt sei sie nicht gewesen. Sie habe alles gut überstanden, versichert sie: „Mir geht es sehr gut. Ich bin froh, das Blutspenden mal ausprobiert zu haben.“ Es war ihr wichtig, nicht alleine zu der Spende zu gehen: „Mit meinem Mann macht es sogar Spaß“, fügt sie hinzu.

Vier Spenden im Jahr erlaubt

Auch Marcel Zeh , Bereitschaftsleiter des DRK Laichingen, bestätigte den guten Zustand der Erstspenderin: „Ihre Gesichtsfarbe deutet darauf hin, dass sie sich schnell erholt.“ Ihr Blut reicht das DRK nun an die Blutspendezentrale weiter. Von dort aus soll es an Krankenhäuser nach Bedarf verteilt werden. Marielle Gippner erhält nach ihrer Erstspende einen Spendenpass, der ihr erlaubt, an neun weiteren Blutspendeterminen teilzunehmen. „Frauen dürfen vier mal im Jahr spenden, ihr Körper muss sich aber mindestens drei Monate regenerieren, bis sie zur nächsten Spende dürfen“, informiert Marcel Zeh.

Männer dürfen dagegen sechs Mal im Jahr Blut spenden: „Das liegt daran, dass Frauen durch ihre Regel mehr Blut verlieren“, erklärt er.

Blutspenden in Laichingen seien in den vergangenen Jahren gut besucht gewesen. „Das liegt auch an unserem guten und vielseitigen Essen“, vermutet Marcel Zeh. „Daher sind sogar schon einmal Spender aus Österreich angereist“, ergänzt er schmunzelnd.