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Der rätselhafte Tod eines Blumenhändlers

Laichingen / Lesedauer: 1 min

Im Morgengrauen des 4. Oktober 2011 trifft Muhittin L. in Laichingen auf seinen Mörder
Veröffentlicht:24.10.2012, 07:25

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Nur ein paar Regale noch. Die Mehrzahl der vielen Hundert frischen Blumen hatte Muhittin L. bereits vom Lastwagen abgeladen. Bestimmt für Kunden in seinen Geschäften in Laichingen und Ehingen, aber auch für Märkte in Friedrichshafen und Aalen. Warum Muhittin L. an jenem Morgen des 4. Oktober 2011 während der Arbeit vor seinem Laden in Laichingen im Alb-Donau-Kreis um die nächste Ecke bog, ist unklar. Nur eines ist klar: Dort traf er auf seinen Mörder.

Sonst aber ist vieles ungewiss in diesem mysteriösen Fall, um dessen Aufklärung sich zeitweise 50 Polizisten in der Sonderkommission „Blume“ bemühten. Bis heute konnten die Beamten, trotz großer Bemühungen, jedoch keine heiße Spur ausfindig machen. Erst recht kein Täter, kein klares Motiv.

Im Körper des 44-jährigen Kurden fanden sich mehrere Kugeln. Er starb am Tatort. Eine Hinrichtung auf offener Straße soll es gewesen sein, sagen Bekannte des Opfers. Die Staatsanwaltschaft sagt, der sogenannte Blumenhändlermord sei wohl eine Beziehungstat gewesen. Sie geht davon aus, dass der Täter aus dem „persönlichen und familiären Umfeld“ von Muhittin L. stammt.