Messmast

Technischer Ausschuss ist für Messmast

Erbach / Lesedauer: 2 min

Erbach geht Innenstadtoffensive mit Auftrag zu städtebaulicher Beratung an
Veröffentlicht:30.01.2015, 14:43
Aktualisiert:24.10.2019, 06:00

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Die Stadt Erbach möchte mit der Innenstadtoffensive möglichst schnell vorankommen. Am 20. Oktober nahm der Gemeinderat den Entwurf der Arbeitsgemeinschaft „mha Architekten“ in Stuttgart und „werkbüro Freiraum+Landschaft“ in Nürtingen als Grundlage für weitere Plaungen zur Entwicklung der Innenstadt an. Am Montag erteilte der Technische Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft den Auftrag zur städtebaulichen Beratung in den beiden vorrangigen Teilbereichen A „Stadtgarten - Bachmühle“ und B „Bebauung Erlenbachstraße 31 - 37“.

Gespräche mit Investoren sind nach Auskunft von Stadtbaumeisterin Sandra Dolderer bereits zugange und sollen möglichst bald Lösungsvorschläge für die beiden Teilbereiche erbringen. Danach soll ein Entwurf für ein größeres zusammenhängendes Gebiet als Grundlage für einen Bebauungsplan in Auftrag gegeben werden. Die Voraussetzungen und Vorgaben der Architekten sollen mit den Grundstückseigentümern abgesprochen werden.

Den Auftrag zur Erstellung eines integrierten Klimschutzkonzepts vergab der Technische Ausschuss an die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Würtemberg. Deren Angebot liegt mit 34283 Euro um 5700 Euro unter dem der EnBW. Der Kostenanteil der Stadt beträgt 12 000 Euro. Von dem bewilligten Zuschuss in Höhe von 25 990 Euro beansprucht der Projektträger Jülich für die Leistungen Dritter 22 284 Euro. Damit stehen der Stadt 3705 Euro für begleitende Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

Mit neun Ja-Stimmen und einer Enthaltung erteilte der Technische Ausschuss das gemeindliche Einvernehmen zur Errichtung eines Windmessmastes auf dem Ringinger Pfifferlingsberg. „Von Seiten der Verwaltung steht dem Messmast nichts entgegen“, sagte Bürgermeister Achim Gaus zum Vorhaben des möglichen Investoren. „Vom Investor ist noch Überzeugungsarbeit zu leisten“, äußerte sich der Ringinger Ortsvorsteher Georg Mack. Die vor drei Jahren noch euphorische Stimmung in seinem Teilort sei seitdem stückweise gekippt. Nur ganz knapp hatte der Ortschaftsrat vergangene Woche mit drei zu zwei Stimmen bei drei Enthaltungen Zustimmung signalisiert. Nach Auskunft von Investor Bührle sind 100 Meter Höhe für den Mast ausreichend.