Musikertag

Kinder präsentieren sich auf der Bühne der Musikertage

Emerkingen / Lesedauer: 2 min

Auf der Bühner zeigen die Kleinen, was sie können – Musikertage ganz im Zeichen des Rads
Veröffentlicht:21.06.2019, 16:29
Aktualisiert:21.06.2019, 16:30

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Unter dem Motto „Ich bin ein Dorfkind“ haben die Emerkinger Kindergartenkinder und ihre Erzieherinnen am Donnerstag den Kindernachmittag bei den Musikertagen der Musikkapelle eröffnet.

Mit dem Lied „Im Dorf, wo ich geboren bin, da gehör ich hin“ marschierten die Kinder ins Festzelt und erzählten den Gästen, was ein Dorfkind ausmacht. Die wissen, wie „Klamotten nach dem Lagerfeuer duften“, wie Stockbrot schmeckt, wie eine gemähte Wiese riecht und wie der Tanz um den Maibaum auszusehen hat. Das taten die Emerkinger Kinder auf der Bühne um ihren mitgebrachten Bänderbaum und zum Voxx-Club-Song „Rock me heit Nacht“.

Zwischendurch erfuhren die Zeltbesucher, dass der Kindergarten zum Jahresmotto „Unser Dorf“ bereits den „Dilldappa im Dura“, einen Bauernhof, die Emerkinger Therapiehunde und Bürgermeister Paul Burger im Rathaus besucht hat. Vor ihrem „Schubi-dubi-du“-Bienen- und Blütentanz, betonten die jungen Emerkinger, dass Dorfkinder wissen, dass „pinkeln an den Elektrozaun“ unangenehm ist, dass sie draußen spielen bis es dunkel wird und dass jedes Dorfkind die Frage, wann der Frühling beginnt, beantworten kann. „Wenn es draußen nach Gülle riecht“. Das Publikum wollte eine Zugabe und lieferten die Kindergartenkinder mit der musikalischen Behauptung: „Statt Gucci und Prada haben wir Omas Marmalada“.

Mit Sonnenbrille und Blumenketten

„Wir haben in Emerkingen ganz tolle Dorfkinder und auf die sind wir stolz“, sagte Peter Pflug, Vorsitzender des gastgebenden Musikvereins, und kündigte die Kinderturner des Emerkinger Sportvereins an. Mit Sonnenbrillen und Blumenketten stürmten die Kinderturner die Zeltbühne und tanzten zum Karibik- und Copacabana-Sound. Am Schluss spendierte der Musikverein allen jungen Akteuren „Pommes und Bluna“. Und während das Emerkinger Jugendblasorchester im Zelt aufspielte, konnten sich die Kinder auf der Hüpfburg austoben, basteln, sich schminken lassen, auf Dosen werfen oder am Glücksrad Preise gewinnen.

Manche der Kinder trauten sich, vor dem Zelt eine Runde auf dem BMX-Parcours zu drehen. Radfachmann Ralf Sauter hatte zwei BMX-Räder mitgebracht und einen Parcours mit Wippe, Rampe und Treppe aufgebaut. Wer mit dem Fahrrad zum Festplatz kam, wurde mit einem alkoholfreien Radler begrüßt und hatte die Chance, ein E-Bike zu gewinnen. Zur Kaffeezeit gab es im Festzelt Blasmusik von der Musikkapelle aus Uttenweiler und am Abend spielte der Musikverein aus Kirchen.