Ehingen

Thema Fasnet im Unterricht

Ehingen / Lesedauer: 2 min

(kö) - Die Gruppen der Ehinger Narrenzunft Spritzenmuck kennen die Kinder der Grundstufe und der Berufsschulstufe der Ehinger Schmiechtalschule gut, sie haben im Unterricht viel über diesen Ehinger Brauch erfahren. Nun kamen die Ehinger Narren persönlich in einer großen Abordnung zu ihnen zu Besuch.
Veröffentlicht:29.01.2024, 17:47

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(kö) - Die Gruppen der Ehinger Narrenzunft Spritzenmuck kennen die Kinder der Grundstufe und der Berufsschulstufe der Ehinger Schmiechtalschule gut, sie haben im Unterricht viel über diesen Ehinger Brauch erfahren. Nun kamen die Ehinger Narren persönlich in einer großen Abordnung zu ihnen zu Besuch.

Narrenrätin Elvira Mall erklärte ihnen die Einzelheiten der jeweiligen Häser. Und die gängigen Lieder wie „1850 so“ konnten die Kinder alle singen und taten dies auch lautstark und mit viel Freude. Der Spritzenmuck ist der Chef erklärte sie ihnen und auch, dass seine Maske elf Kilo wiegt. Um sie überhaupt tragen zu können, ist darunter noch ein Schutzhelm, erfahren die Kids.

„Die Büttel haben die Aufgabe alles bekanntzugeben, was die Leute wissen müssen. Und ihr habt bis zum Glompigen schulfrei, am Fasnetsdienstag ist in Ehingen Umzug, da kommt ihr alle“, verkündete Büttel Jochen Schmucker. Der Pickel an ihrem Helm soll ein Blitzableiter sein, erfuhren die Schmiechtalschüler, und auch, dass es die Krettaweiber schon vor den Bütteln gab. „Habt ihr eine Idee, wie der Mann in das Gestell hineinkommt“ fragte Elvira Mall die Kinder.

Dann stellte sie ihnen die Dämonen vor. „Wem sieht die Maske ähnlich?“, fragte sie. „Dem Groggadäler, und der lebt im Groggensee“, hatten die Schüler gelernt - auch weil er den Bauern die Ziegen immer weggefressen hat, musste er das. Die Glocken am Häs sind das Wichtigste, damit man die Dämonen immer hört.

Dass man den Fuchsschwanz nicht wegreißen darf, wussten die Schmiechtalschüler auch. „Das ist doof“, erklärte ein Junge. Lehrerin Carmen Klein, selbst Mitglied bei den Munderkinger Narren, verteilte kleine Fuchsschwänze an sie. Dann kamen die Hexen dran, ihr Häse mit den Farben der Jahreszeit wurde erklärt, auch wo sie wohnen, wussten die Kinder. Die Kügele mit ihrem fröhlichen bunten Häs lernten sie ebenfalls kennen. Dass der Pfannenmate mit dabei war und eine ganze Pfanne voller Kügele dabei hatte, freute sie besonders.