Urspring

Play-offs: Verletzungssorgen treiben Ursprings JBBL-Basketballer um

Ehingen / Lesedauer: 2 min

Vor dem Auftakt in der K.o.-Phase gegen Bayer Leverkusen muss Trainer Dominic Dörr den Ausfall von gleich drei Spielern kompensieren
Veröffentlicht:29.03.2016, 18:27
Aktualisiert:23.10.2019, 17:00

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Die Steeples sind schon eine Runde weiter, die NBBL-Mannschaft steht vor Spiel zwei, nun steigen auch Ursprings Nachwuchstalente in der Jugend-Basketball-Bundesliga in die Play-offs ein. Gegner im Achtelfinale ist Bayer Leverkusen, los geht die Best-of-three-Serie – wer zwei Partien gewinnt, ist durch – am kommenden Sonntag um 12.30 Uhr mit einem Auswärtsauftritt. Eigentlich dürfte es ein Duell auf Augenhöhe werden – wären da nicht die vielen Verletzungssorgen bei Urspring.

Mit den Rheinländern hat sich Ursprings Trainer Dominic Dörr schon ausgiebig beschäftigt. „In puncto Körperlichkeit kommt da mächtig was auf uns zu“, sagt er. Groß und robust sind die Leverkusener, das hat der Coach den vielen Videos entnommen, die er sich angeschaut hat. „Sie spielen ziemlich strukturiert, das liegt uns, wir spielen nämlich ähnlich.“ Statt Leverkusen hätte der Gegner auch Frankfurt heißen können, ein Team mit deutlich „unorthodoxer Spielanlage“, so Dörr. Dann doch lieber Leverkusen, lautet sein Fazit.

„Uns fehlt der beste Verteidiger und der stärkste Rebounder“

Mit Maximilian Marcus und John Saigge hat Dörr auch schon die beiden Hauptprotagonisten der Leverkusener ausgemacht. Doch statt sich ausgiebig mit dem Kader des Gegners beschäftigen zu können, muss sich Dörr vor allem um den eigenen kümmern – denn da haben sich zuletzt einige Baustellen aufgetan. Jason George fällt nun wegen einer Knieverletzung (die SZ berichtete) definitiv bis zum Saisonende aus. „Damit fehlt uns der beste Verteidiger und der stärkste Rebounder“, hadert Dominic Dörr. „Er hat sich im vergangenen Jahr toll entwickelt gehabt.“ Bei einem Vorbereitungsturnier haben sich jüngst auch noch Evan Ehiosun und Mirsad Haziri verletzt. Die Personaldecke wird immer dünner.

Also müssen andere in die Bresche springen. Coach Dörr appelliert an den Mannschaftsgeist. „Das Team ist mittlerweile aber sowieso richtig zusammengewachsen.“ Ohne Niederlage marschierte Urspring durch die Hauptrunde. Das gibt der dezimierten Mannschaft Selbstvertrauen. Dörr sagt: „Ich denke, dass wir auch auswärts unsere Chancen bekommen werden.“